Neuer Fernleihservice: Teilkopien aus E-Books

Wir freuen uns, Sie in diesem Beitrag über einen neuen Service des Gemeinsamen Verbundkatalogs (GVK) zu informieren. Bisher war die Fernleihe für E-Books nicht möglich – eine Bestellfunktion gab es nur für gedruckte Bücher. Seit einigen Tagen ist es nun möglich, per Fernleihe Teilkopien aus E-Books zu bestellen.
Beim Aufruf eines E-Books im GVK wird ein Button „Kopiebestellung“ angezeigt, wenn das E-Book einer Bibliothek gehört, die an diesem neuen Service teilnimmt.

Die Fernleihbestellung verläuft analog zu Aufsätzen oder Kapiteln aus gedruckten Werken. Voraussetzung ist wie gewohnt ein gültiger Bibliotheksausweis und ein Fernleihkonto, auf das mindestens 1,50 EUR (Gebühr pro Bestellung) eingezahlt wurde. Klicken Sie auf den Button “Kopiebestellung” in der Leiste oben rechts, geben die Nummer des Bibliotheksausweises / der thoska und das zugehörige Passwort ein und folgen den weiteren Angaben. Sobald die Kopien der gewünschten Kapitel oder Artikel angefertigt wurden und zur Abholung in der Bibliothek bereitliegen, erhalten Sie eine E-Mail.
Die Kopien werden im Rahmen des geltenden Urheberrechts erstellt, daher kann z.B. eine komplette Kopie des E-Books nicht realisiert werden.

Weitere Informationen zur Fernleihe:
https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/ausleihen-und-bestellen/fernleihe-und-lieferdienste/fernleihe

Katja Freudenberg

juris Webinar für Studierende und Hochschulangehörige am 19. Mai

Am 19. Mai bietet das Rechtsportal Juris wieder ein kostenloses Webinar speziell für Studierende und Hochschulangehörige an. Vermittelt werden Tipps und Tricks zur effektiven Suche und zum Umgang mit der Rechercheoberfläche. Im virtuellen Seminarraum besuchen Sie eine Online-Schulung bequem vom eigenen Schreibtisch aus. Sie sehen den Bildschirm des Referenten und verfolgen seine Präsentation in Echtzeit. Es besteht die Möglichkeit, über verschiedene Wege in direktem Kontakt mit dem Seminarleiter und anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu kommunizieren.

Außerdem werden im Mai und Juni weitere allgemeine Schulungen für Neueinsteiger und Fortgeschrittene angeboten. Eine Übersicht dieser Schulungstermine und eine Anmeldung ist über die Homepage möglich.

Zugriff auf das Portal ist im Campusnetz der Universität über das Datenbank-Infosystem DBIS möglich.

Sabine Ziebarth

E-Book-Neuigkeiten

Die Bibliothek erhält regelmäßig Informationen über neu verfügbare E-Books – von Verlagen, Institutionen oder anderen Anbietern. Die interessantesten Neuigkeiten der letzten Zeit sollen in diesem Beitrag vorgestellt werden:

1. E-Book-Paket des FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Die Sammlung mit ca. 3000 überwiegend englischsprachigen Titeln aus den Fächern Erziehungswissenschaft und Hochschulforschung steht auf dem Fachportal Pädagogik zur Verfügung. Der Zugriff auf die Volltexte ist deutschlandweit frei und wird vom Fachinformationsdienst (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bereitgestellt. Zur Nutzung ist lediglich eine einmalige Registrierung im Fachportal Pädagogik notwendig.

Zum Eintrag im Datenbank-Infosystem (DBIS)

2. Neue E-Books des Verlags Schäffer-Poeschel bei WISO

Die Online-Datenbank WISO enthält im Rahmen des für die Universität lizenzierten Moduls neben einer Vielzahl von wirtschaftswissenschaftlichen Aufsätzen und anderen Referenzen auch 4.300 E-Books zu allen Themengebieten der Wirtschaftswissenschaften. Neu hinzugekommen sind aktuell 450 E-Books aus dem Verlag Schäffer-Poeschel. Die Titel können auf dem Campus der Universität sowie für Universitätsangehörige von außerhalb via Shibboleth oder VPN genutzt werden.

Zum Eintrag in DBIS

Zur Titelliste bei WISO (Excel-Tabelle)

3. De Gruyter: Kostenfreier Zugang zu kuratierter Sammlung von Titeln zu Ukraine und Russland

Der Verlag De Gruyter hat gemeinsam mit 13 Verlagspartnern eine Sammlung ausgewählter E-Books und Zeitschriftenartikel zum Thema Ukraine und Russland zusammengestellt. Die Titel stehen noch bis zum 30. Juni 2022 kostenfrei auf der Plattform von De Gruyter zur Verfügung.

Weitere Informationen: https://cloud.newsletter.degruyter.com/ukrainianstudies

4. E-Books bei ZB MED im Fernzugriff mit virtuellem Bibliotheksausweis

ZB MED, das Informationszentrum Lebenswissenschaften (Köln/Bonn), erwirbt kontinuierlich lebenswissenschaftliche elektronische Fachliteratur und stellt diese registrierten Nutzer:innen per Fernzugriff bereit. Die Registrierung ist für alle interessierten Privatpersonen mit Wohnsitz in Deutschland kostenfrei möglich.

Eines der umfangreichsten Angebote von ZB MED ist eine E-Book-Sammlung von ProQuest Ebook Central. Sie enthält aktuell über 11.000 Titel aus lebenswissenschaftlichen und angrenzenden Fächern verschiedener Verlage. Neben dem Schwerpunkt Humanmedizin gibt es u.a. auch Literatur zum Gesundheitswesen, zur klinischen Psychologie und zu den Ernährungs- und Umweltwissenschaften.

Zur Webseite „Fernzugriff“ bei ZB MED: https://www.zbmed.de/recherchieren/e-books-und-e-journals/fernzugriff/

 

Viele weitere Informationen rund um die E-Books der Bibliothek finden Sie unter https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/suchen-und-finden/e-ressourcen/e-books.

Katja Freudenberg

Wo finde ich die Zeitschrift?

Gedruckte Zeitschriften in der Bibliothek zu finden erscheint manchem schwieriger als ein Buch zu suchen. Deshalb hier ein kleiner Wegweiser:

Alle Zeitschriften sind unter ihrem Titel im Online-Katalog und im Suchportal Discovery verzeichnet. Dort erhält man die Signatur, die an die richtige Stelle im Regal führt.

Bei vielen Titeln liegen die aktuellen Hefte in der Zeitschriftenauslage. Dies sind die frei stehenden Holzregale oder die Regale, die in den Brüstungen eingebaut sind. Manchmal sind sie mit beweglichen Klappen ausgestattet, unter denen man weitere Hefte findet. Die Zeitschriftenauslage ist jeweils in räumlicher Nähe zu den Regalen des Fachgebiets.


So sieht es in Discovery aus.

 

 

Nach Ablauf des Jahres werden die Hefte zu einem Band gebunden und stehen dann in den „normalen“ Regalen, meist am Anfang einer Fachgruppe.

 

Bei manchen Titeln gibt es keine Zeitschriftenauslage, sondern die einzelnen (dickeren) Hefte oder Bände werden gleich ins Regal gestellt. Dies ist im Katalog an der Signatur erkennbar.

 

Grundsätzlich gilt: alle Zeitschriften, egal ob Heft oder gebundener Band, können nur in der Bibliothek genutzt werden.

Gut zu wissen:
Ein Teil der Zeitschriften, die in der UB in gedruckter Form vorhanden sind, steht auch online zur Verfügung. Viele weitere Zeitschriften haben wir nur als e-journal lizensiert. Auskunft hierzu geben Discovery und die Elektronische Zeitschriftenbibliothek.

Marion Herzberg

Digitaler Hochschulinfotag am 7. Mai

Zum Digitalen Hochschulinfotag der Universität Erfurt am 07. Mai 2022 beteiligt sich die Universitätsbibliothek Erfurt mit einer Video-Präsentation, in der Interessierte die Bibliothek und ihre Serviceangebote kennenlernen können. Starten Sie das Video auf der Bibliotheks-Homepage unter https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/lernen-und-arbeiten/lernangebote/hochschulinfotag

Wir wünschen viel Spaß beim Erkunden der Universitätsbibliothek. Vielleicht entscheiden Sie sich für ein Studium in Erfurt – wir freuen uns, wenn wir Sie im Herbst bei uns begrüßen können.

“Neuigkeiten über ziemlich alte Bücher. Erkundungen und Entdeckungen in der Bibliotheca Amploniana”

In der Reihe “Amploniana Bildungsgeschichten” der Universität Erfurt findet am Mittwoch, 4. Mai, ein weiterer Vortrag statt. Dr. Marek Wejwoda spricht darin über “Neuigkeiten über ziemlich alte Bücher. Erkundungen und Entdeckungen in der Bibliotheca Amploniana”. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr in der Bibliothek am Domplatz in Erfurt.

Die in der Universitätsbibliothek Erfurt bewahrte “Bibliotheca Amploniana” ist ein Superlativ der Bildungsgeschichte des Mittelalters. Die 633 Bücher zu allen Wissensgebieten der Zeit, die Amplonius Rating aus Rheinberg gesammelt und 1412 dem Erfurter Kolleg zur Himmelspforte geschenkt hat, bilden die größte geschlossen erhaltene private Büchersammlung des Mittelalters überhaupt. Die Amploniana gilt deshalb zu Recht als einzigartiger Schatz. Wenn man genauer wissen will, was dieser Schatz enthält und was er uns über Bildung und Wissenskultur des Mittelalters sagen kann, ist dieser Superlativ allerdings auch ein Problem. Die mit der Hand geschriebenen Bücher mit lateinischen Texten sind ein sprödes und schwieriges Material. Jedes Stück ist ein Unikat mit zahlreichen Spuren einer individuellen Geschichte, die aufwändig rekonstruiert werden muss, und schon ihre schiere Anzahl erschwert deswegen die Erschließung. Wilhelm Schum hat sich dieser Herausforderung im 19. Jahrhundert gestellt und 1887 einen Katalog mit Handschriftenbeschreibungen veröffentlicht, der für seine Zeit ein Meisterwerk war und bis heute maßgeblich ist.

Mit den Methoden und Möglichkeiten der modernen Handschriftenforschung stellt man aber auch schnell fest, dass die Amploniana eine noch weit ertragreichere Fundgrube ist, als Schums Katalog ahnen lässt. Hier setzt das derzeit laufende DFG-Projekt zur Digitalisierung und Tiefenerschließung der medizinischen Handschriften der Amploniana an. Wie Handschriftenerschließer heute arbeiten, wie man mittelalterliche Handschriften zum Sprechen bringt, was sie uns erzählen können und was man in der “Bibliotheca Amploniana” noch alles entdecken kann – darüber informiert der Vortrag von Projektmitarbeiter Dr. Marek Wejwoda.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist per E-Mail an veranstaltungen.bibliothek@erfurt.de oder telefonisch unter 0361 655-1590 möglich.

Weitere Informationen:
Veranstaltungsflyer (pdf)
Bibliotheca Amploniana