Klassiker der Soziologie : von Comte bis Weber

Mit der neuen Open-Access-Sammlung Klassiker der Soziologie bestätigt der Fachinformationsdienst (FID) Soziologie eine seiner wesentlichen Aufgaben, nämlich die Verbesserung der wissenschaftlichen Informationsversorgung innerhalb der Soziologie. Digitalisiert wurden zum Standardkanon der Soziologie gehörende Titel, die bisher noch nicht Open Access verfügbar waren – wenn möglich in Erstauflage und Originalsprache und zumeist aus Beständen der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. Zu finden sind Schriften aus dem Zeitraum von 1826 bis in das späte 20. Jahrhundert, etwa von Auguste Comte, Émile Durkheim, Friedrich Engels, Karl Marx, Karl Mannheim, George Herbert Mead, Franz Oppenheimer, Vilfredo Pareto, Georg Simmel, Herbert Spencer, Ferdinand Tönnies sowie Max Weber.
Die Werke sind vollständig durchsuchbar. Außerdem soll die Sammlung beständig erweitert werden.
Ein Überblick über das Angebot sowie Hinweise zur Nutzung sind auf der Homepage des Sammlungsportals zu finden.

Quelle: https://www.ub.uni-koeln.de/sammlungen/soziologie/index_ger.html

Alles Gute zum Schulanfang!

Seit vierzig Jahren sammelt und forscht der ehemalige Hamburger Lehrer Hans-Günter Löwe zum Thema Schulbeginn und zur Tradition der Schultüten. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen hat er vor einigen Jahren in einem Buch vorgestellt. Es befindet sich in zwei Exemplaren im Bestand der Universitätsbibliothek.

Die Schul- oder Zuckertüte, anfangs auch Ostertüte oder Osterkegel genannt, hat eine über zweihundertjährige Geschichte und stammt ursprünglich aus Mitteldeutschland. Heute ist sie ein unverzichtbares Geschenk zum Schulanfang, aber schon im alten Rom hat es ermutigende Gaben zum Beginn des Lernens gegeben.

Der Autor berichtet in seinem Buch unter anderem von einer Schultüten-Maschine und den Bestrebungen im Nationalsozialismus, eine Einheitstüte einzuführen. Ungewöhnliche Postkarten und Werbezettel sind in dem Buch ebenso zu finden wie Zeitzeugenberichte.

Ob mit oder ohne Zuckertüte: wir wünschen allen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern einen guten Start ins neue Schuljahr!

 

Bibliotheksführung am 3. Juli

Am Mittwoch, dem 3. Juli, findet für alle Interessenten wieder eine Führung durch die UB statt. Dabei werden

  • die wichtigsten Räumlichkeiten und Dienstleistungen der Bibliothek vorgestellt
  • die Nutzungsbedingungen der Bibliothek erläutert
  • und erste Schritte im Umgang mit dem Online-Katalog gezeigt.

Beginn ist 16.00 Uhr an der Information im Eingangsbereich.

Buchbestand der UB wird mit RFID-Etiketten ausgestattet

RFID (engl. Radio Frequency Identification) ist eine Technologie zum automatischen und berührungslosen Erkennen von Objekten mit Hilfe von Radiowellen. Die Technologie wird vor allem in der Logistik (Waren- und Bestandsmanagement) verwendet. Sie begegnet uns aber auch z.B. im öffentlichen Nahverkehr, bei Chipkarten sowie Reise- und Personalausweisen. In Bibliotheken wird RFID zunehmend eingesetzt, um Bücher und andere Medien zu sichern und zu verbuchen.

Ab Montag, dem 1. Juli 2019 beginnt in der UB die Umstellung des gesamten frei zugänglichen Bestandes auf RFID-Technologie. Jedes einzelne Buch muss dazu in die Hand genommen und mit einem RFID-Etikett ausgestattet werden, das wiederum mit dem Barcode des Buches elektronisch beschrieben wird. Die Umsetzung dieser Mammutaufgabe, die immerhin gut 650.000 Einzelbände umfasst, wird durch eine externe Firma erledigt. Sie arbeitet mit 4 mobilen Stationen direkt am Regal: ca. 3 Monate lang, an 7 Tagen pro Woche. Die Bibliothek ist während dieser Zeit zu den gewohnten Öffnungszeiten benutzbar.

Falls es zwischen den Regalen in der jeweils bearbeiteten Etage gelegentlich zu Engpässen kommt oder mehr Buchtransporte als sonst anfallen, bitten wir schon jetzt um Verständnis und hoffen, dass Sie dennoch genügend ruhige Lese- und Arbeitsplätze finden.

Aktuelle Informationen zum Stand des Projekts

Buch mit RFID-Etikett