Coffee Lectures im Sommersemester 2019

Auch im Sommersemester lädt die Universitätsbibliothek zu einer neuen Runde ihrer Coffee Lectures in das Campuscafé Hilgenfeld ein. Jeden zweiten Donnerstag um 14.00 Uhr bieten wir in kurzen Vorträgen ausgewählte Informationen und Neuigkeiten rund um Themen zu Open Access, zum wissenschaftliches Arbeiten und zum vielfältigen Angebot der Bibliothek.
Los geht es am Donnerstag, den 11. April mit “Gold Open Access Förderung – Fortsetzung folgt”.
Wir freuen uns, wenn Sie vorbeischauen und bei einer Tasse Kaffee mit uns ins Gespräch kommen.

Termine und Themen im SS 2019

11. April 2019 Gold Open Access Förderung – Fortsetzung folgt
25. April 2019 Ohne Moos nix los – Rabatte für APCs bei Allianzlizenzen
09. Mai 2019 RVK – Richtig Verankert im Kosmos – wie Ort und Stelle für jedes Buch bestimmt werden
23. Mai 2019 Warum Forschungsdatenmanagement?
06. Juni 2019 Was macht der Laserstaubsauger im Keller? – Zur Digitalisierung der Erfurter Altbestände
20. Juni 2019 Kein Zittern vorm Zitieren – Nützliche Tipps für das wissenschaftliche Arbeiten
21. Juni 2019* Einem geschenkten G… – Bibliotheken und Buchgeschenke

*) Zusatztermin am Freitag

Forschen im digitalen Zeitalter

„Digital Humanities – Forschen im digitalen Zeitalter“, so lautet das Thema der Coffee Lecture, die die neue Koordinatorin für Digital Humanities an der Universität Erfurt am Donnerstag um 14 Uhr im Campus Café Hilgenfeld anbietet. In kurzen, aber starken zehn Minuten erfährt man von Dr. Katrin Ott, wie die Digital Humanities die Geisteswissenschaften und die Informatik zusammenbringen, mit welchen Methoden heutzutage digital geforscht wird und welche erstaunlichen Ergebnisse dabei herauskommen. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren – ohne Vorkenntnisse, mit einer Projektidee im Hinterkopf oder mit einem konkreten Projekt im Gepäck. Bei einem leckeren Kaffee können alle ins Gespräch miteinander kommen.

Seit dem 1. September ist Dr. Katrin Ott als neue Mitarbeiterin an der Uni Erfurt tätig, begleitet und koordiniert Projekte in den digitalen Geisteswissenschaften von der ersten Idee über die Antragsstellung bis zur Publikation. Dabei fungiert sie als Schnittstelle zwischen den Fachwissenschaften, der Universitätsbibliothek (wo sie im EG zu finden ist) und dem Universitätsrechen- und Medienzentrum. Auch mit dem Stabsbereich Pro Uni – Forschung und Nachwuchsförderung arbeitet sie eng zusammen, der neuerdings sogar ein spezielles Förderformat für Einzelvorhaben im Bereich Digital Humanities oder Digital Social Sciences anbietet.

Nutzen Sie die Kaffeepause für gratis Infohäppchen und interessante Gespräche!

Kontakt:
Dr. Katrin Ott
Wissenschaftliche Koordinatorin Digital Humanities
Universitätsbibliothek, Raum 055
Tel.: +49 (0)361 737-5705
E-Mail: katrin.ott@uni-erfurt.de
https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/kontakt/
https://www.uni-erfurt.de/stabsstelle-forschung/team/

https://aktuell.uni-erfurt.de/2018/11/02/vorgestellt-katrin-ott-koordinatorin-digital-humanities/

Coffee Lectures – es geht weiter!

Wie im Sommer schon angekündet, gehen die Coffee Lectures im Wintersemester 2018/19 in eine neue Runde. Jeden zweiten Donnerstag um 14.00 Uhr bieten wir in kurzen Vorträgen einen ersten Einblick in Themen rund um die vielfältigen Angebote der Bibliothek. Wir laden Sie herzlich ein, sich bei einem Kaffee zu informieren und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Termine und Themen im WS 2018/19

18. Oktober 2018 Entdecken mit Discovery
01. November 2018 Die Thoska – Mehr als nur Semesterticket
15. November 2018 Digital Humanities – Forschen im digitalen Zeitalter
29. November 2018 Der Literaturnobelpreis – eine noble Angelegenheit?
13. Dezember 2018 Hilfe, die Bibliothek hat zu! – Der Literaturzugang via Shibboleth
17. Januar 2019 Mach dir ein Bild – Zeitungen in der UBE
31. Januar 2019 Fernleihe – Was tun?
14. Februar 2019 Mit Landesmitteln auf dem Goldenen Weg 2.0

 

Coffee Lectures : Nachlese und Vorankündigung

Die erste Session der Coffee Lectures an der Universität Erfurt im Sommersemester 2018 schloss mit dem Thema „Open Access heißt nicht urheberrechtsfrei“. Für alle, die nicht teilnehmen konnten, hier wie gewohnt eine kurze Zusammenfassung:

Mit Open Access publizierten Werken verhält es sich nicht anders als mit auf herkömmlichem Weg (Closed Access) veröffentlichten Werken: sie genießen seit der Berner Übereinkunft aus dem Jahr 1886 grundlegenden Urheberrechtsschutz. Dieser lautet auf “alle Rechte vorbehalten”, was dem Nutzer nur das Lesen des Werks erlaubt. Autor/inn/en von Open Access publizierten Werken haben aber die Möglichkeit, ihren Nutzern mehr als nur das Lesen ihrer Veröffentlichung zu erlauben, so zum Beispiel auch das Kopieren, Zitieren oder Verändern. Ein Instrumentarium dazu liefert die Not-for-Profit-Organisation Creative Commons (https://de.creativecommons.org/). Wir empfehlen allen Urheber/inne/n von Open Access-Veröffentlichungen, sich dieses Werkzeugs zu bedienen und mit der selbstbestimmten Vergabe von Nutzungsrechten die Rezeption der Publikation mit zu steuern.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer/inne/n für die angeregten Diskussionen und freuen uns auf eine Fortsetzung im Wintersemester 2018. Bei Kaffee, Tee und Zimtsternen.

Die Themen für die Coffee Lectures werden wir sobald wie möglich bekannt geben.

Coffee Lectures: Nachlese und Vorankündigung

Die vergangene Coffee Lecture am 12. Juli stand unter dem Motto „Waiting by an open DOAR“. Dabei handelt es sich nicht etwa um einen Schreibfehler, sondern gemeint ist das Directory of Open Access Repositories, da Thema dieser Coffee Lecture Directories für Open Access  waren. Wie gewohnt hier eine kleine Zusammenfassung für alle Interessierten, die es nicht geschafft haben, auf einen Kaffee bei uns vorbeizuschauen.

Directories für Open Access sind Verzeichnisse, die je nach Publikationsart Inhalte, die Open Access veröffentlicht wurden, zusammenführen. Zu den bekanntesten gehören u.a. das Directory of Open Access Journals (DOAJ) als ein Verzeichnis für elektronische Open Access Fachzeitschriften und -Artikel, das Directory of Open Access Books (DOAB), welches wissenschaftliche Open Access Monographien und -Buchkapitel verzeichnet, und das Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR), das wissenschaftliche Open Access Repositorien nebst Informationen u.a. zu verwendeter Software und Policies erfasst. Eine Auflistung beispielsweise von Open Access Publikationen, die in von der Europäischen Kommission geförderten Projekten entstanden sind, erfolgt beim Directory OpenAIRE.

Allen gemeinsam ist, dass die Inhalte Open Access, d.h. weltweit verfügbar sind, die Veröffentlichungen in der Regel unter Open Access Nutzungslizenzen stehen und ein Begutachtungsverfahren (peer-review) durchlaufen haben. Directories für Open Access bieten einen guten Einstieg sowohl für jene, die sich über Open Access Veröffentlichungen ganz allgemein informieren wollen, als auch für diejenigen, die eine Open Access Publikation anstreben und z.B. auf der Suche nach dem passenden Open Access Verlag sind. Darüber hinaus richten sich Directories für Open Access auch an Verlage, die wissenschaftlich begutachtete Open Access Inhalte publizieren.

Bei der kommenden Coffee Lecture am 26. Juli sagen wir vorerst „Letzte Kaffeerunde“… Zum Thema „Open Access heißt nicht urheberrechtsfrei“ werden wir Sie über Open Access Lizenzen informieren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Thema: „Open Access heißt nicht urheberrechtsfrei“
Wann: 26. Juli 2018 um 14.00 Uhr
Wo: Café Hilgenfeld

 

Coffee Lectures: Nachlese und Vorankündigung

Die letzte Coffee Lecture hat sich mit dem „Freien Zugang zu Forschungsdaten“ befasst. Für alle, die es in ihrer Kaffeepause nicht geschafft haben vorbeizukommen, hier eine kurze Zusammenfassung:

Die Notwendigkeit, dass Forschungsdaten organisiert und verwaltet werden, nimmt in allen Wissenschaftsdisziplinen zu. Eine zentrale Rolle im Management von Forschungsdaten spielt der sogenannte Datenmanagementplan. Dieser dokumentiert, wie die Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Zugänglichkeit der Daten erfolgen soll, und gewährleistet eine Qualitätssicherung der bereitgestellten Forschungsdaten. Grundlegend bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsdaten sind die rechtlichen Aspekte des Urheber- und Datenschutzes. Ziel des Managements von Forschungsdaten ist es Daten so zu beschreiben, um sie beispielsweise über institutionelle Repositorien langfristig, frei zugänglich, nachnutzbar und nachprüfbar zu halten: Es geht u.a. um die Vermeidung der Doppelung von Forschungsergebnissen, der Re-Analyse und der grundlegenden Beantwortung von Forschungsfragen. So kann die langfristige Bereitstellung von Forschungsdaten das Risiko des Datenverlustes minimieren und durch die Verknüpfung von Daten der internationale Wissenstransfer verbessert werden.

Wenn Sie jetzt überlegen, wo Sie Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse veröffentlichen können, könnte das Thema der kommenden Coffee Lecture interessant für Sie sein.

Thema: „Waiting by an Open Doar“ – Directories für Open Access
Wann: 12. Juli 2018 um 14.00 Uhr
Wo: Café Hilgenfeld