Selbstverbuchung mit RFID

Zum 1. Oktober 2020 geht der umgebaute Theken- und Selbstverbuchungsbereich mit neuer Technik in Betrieb. Bereits im letzten Jahr wurde der gesamte frei zugängliche Medienbestand der UB, insgesamt ca. 630.000 Bände, auf RFID-Technologie* umgerüstet. Künftig stehen zum selbstständigen Entleihen von Literatur mehrere Selbstverbucher im Erdgeschoss sowie einer im 2. OG zur Verfügung.
Der Ausleihvorgang ähnelt dem bisherigen, er ist jedoch erheblich schneller geworden: Es ist nun möglich, bis zu fünf Bücher gleichzeitig auf das Verbuchungsfeld zu legen. Sie werden per RFID ausgelesen und in einem einzigen Vorgang verbucht und entsichert. Neben der Ausleihe von Medien kann an den Geräten auch das persönliche Benutzerkonto (mit der Möglichkeit zur Verlängerung) eingesehen werden.

* RFID bedeutet Radio Frequency Identification und ermöglicht das Lesen und Speichern von Daten ohne Berührung und Sichtkontakt mit Hilfe eines Funksignals. In Bibliotheken wird RFID zunehmend eingesetzt, um Bücher und andere Medien zu sichern und zu verbuchen.

Weitere Informationen zu RFID in der Bibliothek

Ausweiskopie an den Multifunktionsgeräten

Die neuen Multifunktionsgeräte in der Bibliothek bieten neben der Druckmöglichkeit von mobilen Endgeräten noch eine weitere Funktion, die die Arbeit mit den Geräten erleichtert. Mit dieser Funktion kann die Vorder- und Rückseite eines kleinen Dokuments, z.B. eines Führerscheins oder Ausweises, kombiniert auf eine Seite kopiert werden.

Unter der Menüauswahl „Kopieren“ gibt es den Button „Kopie ID Card“, mit dem die Funktion aktiviert wird. Legt man die Vorderseite des Ausweises auf das Vorlagenglas und startet den Vorgang, wird diese Vorlage zunächst eingescannt. Anschließend wird man aufgefordert, die Rückseite des Dokuments auf die gleiche Stelle aufzulegen – die Rückseite wird ebenfalls gescannt. Auf dem Papierausdruck werden schließlich Vorder- und Rückseite des Dokuments untereinander auf einer Seite dargestellt.

„Kopie ID Card“ ist an allen Multifunktionsgeräten verfügbar, die mit thoska zu bedienen sind (nicht am Münzer).

 

Neue Geräte zum Kopieren, Drucken und Scannen

Multifunktionsgerät der UB Erfurt

Am 12. Juni 2020 wurden in der UB Erfurt die Multifunktionsgeräte zum Kopieren, Drucken und Scannen durch neue, leistungsfähigere ersetzt. Grundsätzlich hat sich an der Bedienung der Geräte nichts geändert, eine erfreuliche Neuerung gibt es jedoch: es ist nun möglich, Druckaufträge auch von mobilen Endgeräten wie Laptops oder Smartphones an die Geräte zu senden. Das mobile Drucken funktioniert treiberlos und wird über das campusweit zugängliche Verwaltungsportal QPilot (https://qpilot.uni-erfurt.de) gesteuert.

Vorgang:

  • Loggen Sie sich (von einem mobilen Endgerät) auf https://qpilot.uni-erfurt.de ein und wählen „mobilePrint“.
  • Folgen Sie den Bildschirmanweisungen und laden die gewünschte Datei (ein Office- oder PDF-Dokument) hoch.
  • Sie können Ihren Druckauftrag anschließend an jedem Multifunktionsgerät der Universität wie gewohnt abholen.

QPilot mobile Print

Abschließend noch zwei Hinweise zum Drucken:

  • Alle Thoskas, mit denen in den letzten 12 Monaten gedruckt wurde, sind bereits zum Drucken und Scannen an den neuen Geräten registriert. Alle anderen Thoskas müssen vor dem erstmaligen Drucken an einem Terminal in der UB oder im KIZ registriert werden.
  • Farbige Ausdrucke müssen als solche in den Druckereigenschaften der jeweiligen Anwendung gekennzeichnet werden und können an den Geräten mit Farbfunktion abgeholt werden.

 Weitere Informationen auf unserer Homepage: https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/lernen-und-arbeiten/arbeiten-mit-geraeten/kopieren-drucken-scannen

Schon gewusst? Drucken in der Bibliothek

Um zu drucken, müssen Studierende und Mitarbeitende der Universität ihre thoska einmalig mit ihren persönlichen Logindaten registrieren. In der Bibliothek steht dafür ein entsprechendes Gerät mit Kartenleser im Eingangsbereich zur Verfügung. Bei der Registrierung wird nach Anmeldung mit dem Uni-Login die Kartennummer von der thoska gelesen und entsprechend zugeordnet.

 

Klicken Sie dazu in das Feld, in das die Kartennummer eingegeben werden muss und legen Sie Ihre thoska auf das Kartenlesegerät. Die Bestätigung der Registrierung erscheint dann auf dem Bildschirm. Danach können Druckaufträge in den Computer-Pools der Bibliothek ausgelöst und sowohl in der Bibliothek als auch campusweit eingesehen und ausgedruckt werden.

 

 

Ausstattung des Buchbestands mit RFID-Etiketten ist abgeschlossen

Vom Erdgeschoss bis unters Dach sind die frei zugänglichen Bestände der Universitätsbibliothek jetzt ausgerüstet für die Verbuchung mit RFID (Radio Frequency Identification), einer Technologie zum automatischen und berührungslosen Erkennen von Objekten mit Hilfe von Radiowellen, die in Bibliotheken mehr und mehr zum Standard wird.

Mobile Station zur Ausstattung der Bücher mit einem RFID-Etikett
Mobile Station zur Ausstattung der Bücher mit einem RFID-Etikett

In nur 10 Wochen –vom 1. Juli bis 8. September 2019 – wurden in der UB insgesamt ca. 630.000 Bände bearbeitet. Jedes einzelne Buch musste dazu in die Hand genommen und mit einem RFID-Etikett ausgestattet werden, das wiederum mit dem Barcode des Buches elektronisch beschrieben wurde. Die beauftragte Firma (AGI Information Management Consultants) arbeitete mit 4 mobilen Stationen direkt am Regal, an 7 Tagen pro Woche. Die Bibliothek war während der gesamten Projektlaufzeit zu den gewohnten Öffnungszeiten benutzbar.

Neben der eigentlichen Arbeitsleistung am Regal brachte auch die laufende Dokumentation der bearbeiteten Bände durch Fa. AGI sehr willkommene Effekte für die UB: Durch einen täglichen Abgleich mit den Daten im Bibliothekssystem konnten über 1.000 vermisste oder grob verstellte Bücher lokalisiert werden. Etwa 4.700 andere Fälle (beschädigte Einbände, mehrere Beilagen usw.) wurden im Hintergrund gesichtet und bearbeitet.

Im Sommer 2020 folgt der zweite Teil der Umrüstung auf RFID-Technik mit der Umstellung der Selbstverbuchungsgeräte und der Buchsicherungsanlage, verbunden mit einem Thekenumbau im Foyer der Bibliothek. Erst danach wird die neue Technik auch bei der Benutzung der Bestände wirksam.

Einfacher an Strom kommen

Um Ihnen den Zugang zu Steckdosen für Ihre Laptops und Handys zu erleichtern, wurden auf den Tischen im PC-Pool im Eingangsbereich der Bibliothek Steckdosenleisten angebracht. Bitte nutzen Sie – auch aus Gründen der Sicherheit – zukünftig ausschließlich diese Dosen (nicht die Bodentanks) für Ihre mobilen Endgeräte.