Schließfächer in der Bibliothek

Keine Lust mehr, alle Arbeitsmaterialien täglich nach Hause zu schleppen? Wir haben die Lösung:

Im 1. und 2. OG der Bibliothek befinden sich Schließfächer, die man für die Dauer von 3 Monaten „mieten“ kann, um dort persönliche Arbeitsmaterialien zu deponieren. Auch Bücher aus der Bibliothek, die man gerade benötigt, können darin aufbewahrt werden, wenn sie (ganz wichtig) zuvor auf den eigenen Namen ausgeliehen wurden.

Die Nutzung ist kostenlos und für bis zu 3 Monate möglich (Verlängerungsoption je nach Verfügbarkeit). Angemeldete Benutzer*innen können sich bei Bedarf an die Mitarbeiter*innen der Information im 2. OG wenden.

Alle wichtigen Regeln sind in der Vereinbarung zur Schließfach-Nutzung festgelegt.

Viele Wege führen nach Rom – oder: mehr als eine Möglichkeit zum Scannen in der Bibliothek

Die UB bietet mehrere Varianten, Dokumente zu scannen. Sie sind übrigens alle kostenfrei.

Unsere sogenannten Aufsichtscanner befinden sich neben der Lehrbuchsammlung, im 1. OG sowie im Kopier- und Druckerraum im 2. OG. Diese sind besonders buchschonend und ermöglichen schnelles Umblättern der Vorlage. Der Scan wird hier als PDF-, TIFF- oder JPG-Datei auf einen USB-Stick gespeichert.

 

An den Multifunktionsgeräten gibt es im Kopiermodus sogar zwei Möglichkeiten, um zu scannen (in den Datei-Formaten PDF, JPEG, TIFF oder XPS):

  • Die Datei auf einem mitgebrachten USB-Stick speichern:
    Auf dem Startbildschirm „USB-Laufwerk auswählen“ und den USB-Stick in den vorgesehenen Anschluss stecken (rechts über dem Display). Wenn der Stick erkannt wurde, rechts unten auf „Datei speichern“ tippen. Das Dokument auf das Vorlagenglas oder in den Vorlageneinzug legen und Start drücken.
  • Über das Portal Q-Pilot – dies ist nur für Uni-Angehörige möglich:
    Bei dieser Methode braucht man keinen USB-Stick. Auf dem Startbildschirm „Q-Pilot-Scan“ auswählen. Das Dokument auf das Vorlagenglas oder in den Vorlageneinzug legen und Start drücken. Die Datei wird dann automatisch auf das Portal Q-Pilot hochgeladen. Dort meldet man sich (irgendwo auf dem Campus) mit den Uni- Login-Daten an und kann dann auf die Datei zugreifen.
    Ein Versand der Scan-Datei an eine E-Mail-Adresse ist nicht möglich.
  • Kleiner Tipp: immer die Thoska zum Starten des Geräts einstecken (es wird kein Geld abgebucht)

Bitte das Urheberrecht beachten: nur einzelne Seiten oder Artikel aus Büchern und Zeitschriften dürfen gescannt und gespeichert werden.

Was bedeutet eigentlich „Beim Buchbinder“?

Manchmal findet man im Online-Katalog statt des Hinweises „Bitte selbst am Standort … entnehmen“ die Anmerkung „Beim Buchbinder“ (bei Discovery wird dies leider nicht angezeigt).

Das kann z.B. so aussehenOder so

Der Hintergrund dazu:
Die einzelnen Hefte einer Zeitschrift werden jahrgangsweise zu einem Band gebunden. Dies geschieht immer dann, wenn ein Jahrgang komplett und das erste Heft des neuen Jahrgangs in der Bibliothek eingetroffen ist.

Kann man die betroffenen Hefte trotzdem nutzen?

Zuerst einmal in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek prüfen, ob der gewünschte Titel vielleicht auch online zur Verfügung steht.

Falls man da kein Glück hat, einfach an den Informationstheken nachfragen. Denn wenn sich das gewünschte Heft noch im Haus befinden sollte (also noch nicht zur externen Buchbinderwerkstatt gegeben wurde), kann es bereitgestellt werden. Führt auch das nicht zum Erfolg, kann man über die Informationstheken mit einem speziellen Formular eine Fernleihbestellung für den gewünschten Aufsatz aufgeben.

Diese Option „Fernleihe für Bestand beim Bubi“ gilt übrigens auch für Bücher, die gerade beim Buchbinder sind, z. B. weil sie repariert werden oder einen festen Einband erhalten müssen.

Blau oder schwarz?

Zutritt nur mit Korb – das gilt schon seit einiger Zeit für alle, die sich im Lesesaal der UB aufhalten wollen. Doch seit 30. November ist es zusätzlich wichtig, welche Farbe der Korb hat. Was steckt dahinter?

Schwarzer Korb:

wer einen Arbeitsplatz über das Reservierungssystem UB-Platz gebucht hat (dies ist für Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität Erfurt möglich) benutzt einen schwarzen Korb. Damit ist sichtbar, dass für diese Person ein bestimmter Tisch reserviert ist.

Blauer Korb:

Wer sich nur kurz im Lesesaal aufhalten möchte, z.B. zum Kopieren, um Bücher auszuleihen, etwas nachzuschauen oder einen nicht ausleihbaren Titel einzusehen, nimmt sich einen blauen Korb.
Diese Art der Nutzung ist für alle möglich, also auch für die sogenannten „Externen“, die kein Mitglied der Universität Erfurt sind.

Und nicht vergessen: wer den Lesesaal verlässt – auch wenn es nur für einen kurzen Gang zum Garderobenfach ist – nimmt bitte immer den Korb mit. Er dient sozusagen als Ein- und Austrittskarte für den Lesesaal.

Zeitumstellung am Wochenende – eine Stunde geschenkt

Am kommenden Wochenende, in der Nacht vom 24. zum 25. Oktober werden die Uhren von der Mitteleuropäischen Sommerzeit auf die Mitteleuropäische Zeit („Winterzeit“) umgestellt. Dabei bekommen alle sozusagen „eine Stunde geschenkt“, da es die Stunde von 2 bis 3 Uhr zweimal gibt.

Die meisten Menschen werden diese Zeit schlafend in ihrem Bett verbringen. Doch manche möchten vielleicht diese geschenkte Zeit nutzen. Sogar die UB bietet die Möglichkeit dazu.

Denn egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit: wir sind – wenn auch nicht persönlich – für unsere Nutzer da.

Unserer E-Ressourcen sind jederzeit zugänglich (manche für alle Nutzer, manche nur für Mitglieder der Universität über Shibboleth).

Man kann im Katalog stöbern und Literatur aus dem Magazin bestellen. Auch das Nutzerkonto kann man einsehen und z.B. Verlängerungen vornehmen. Wer zuvor Geld auf sein Fernleihkonto eingezahlt hat, kann auch in der Nacht eine Fernleihbestellung aufgeben.

Und wie immer lohnt es sich, auf unserer Homepage zu stöbern. Speziell für Erstsemester haben wir eine neue Seite zusammengestellt.

Wer doch lieber persönlich vorbeikommen will, kann dies zu unseren regulären Öffnungszeiten tun.

Herzlich willkommen – egal ob virtuell oder real.

Blick hinter die Kulissen – Was macht eigentlich ein Fachreferent?

In loser Folge stellen wir im „Lesezeichen“ Bibliotheks-Mitarbeiter*innen und deren Arbeitsbereiche vor, die normalerweise hinter den Kulissen verborgen bleiben – heute ein Gespräch mit der Fachreferentin Sabine Ziebarth.

Welche Aufgaben haben Sie als Fachreferentin?

Ich betreue die Fächer Anglistik, Philosophie, Politik und Sozialwissenschaften. In Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen bin ich für die Auswahl der anzuschaffenden Medien verantwortlich. Wir versuchen für die aktuellen Lehr- und Forschungsgebiete – soweit finanziell möglich – die jeweils neue Literatur zu erwerben. Dies betrifft nicht nur gedruckte Bücher, sondern auch E-books, Zeitschriften (print und online) sowie Datenbanken. Diese Literatur wird dann inhaltlich für die Nutzung in der Bibliothek erschlossen. Neben den Neuanschaffungen kümmere ich mich auch um die sogenannte Bestandspflege (Aussonderungen veralteter Literatur, Lückenergänzungen, Erwerbung von Neuauflagen).

Grundsätzlich bin ich erste Ansprechpartnerin für Lehrende und Studierende in fachspezifischen Fragen. Dazu gehören spezielle Rechercheschulungen genauso wie direkte Hilfestellung bei Fragen rund um Literatur für Studium und Lehre.

Wer ist noch Fachreferent in der UB und wie finden Benutzer den richtigen Ansprechpartner für ihr Fachgebiet?

Insgesamt sind wir acht Kolleg*innen, die die Bereiche des an der Universität vertretenen Fächerspektrums betreuen. Auf unserer Webseite findet man eine Liste aller Fächer mit den dazugehörigen Referenten.

Haben Sie weitere Aufgaben in der Bibliothek?

Alle Fachreferenten der UB sind neben ihrer Fachreferatstätigkeit für weitere Aufgabengebiete verantwortlich. Das reicht von der Leitung von Abteilungen über allgemeine Verwaltungstätigkeiten und Diensten an den Informationstheken bis hin zu Querschnittsaufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Universität.

Als stellvertretende Leiterin der Abteilung Benutzung kümmere ich mich u.a. um die allgemeine Benutzerschulung, Fragen des Datenschutzes und Probleme zwischen Bibliothek und Benutzern.

Wie wird man Fachreferent?

Fachreferent*innen verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium beliebiger Fachrichtung. Danach haben sie in der Regel entweder ein 2-jähriges Referendariat oder einen Aufbaustudiengang (Master of Information and Library Science) jeweils mit einem umfangreichen Praxisanteil absolviert.

Wie lange sind Sie schon als Fachreferentin tätig?

Bereits seit 1996 arbeite ich in dieser Funktion an der UB Erfurt. In dieser Zeit habe ich verschiedene Fächer und Aufgabengebiete betreut.

Welchen Tipp haben Sie für die Benutzer?

Nutzen Sie die Möglichkeit der fachspezifischen Beratung und trauen Sie sich, die Fachreferenten anzusprechen (direkt oder durch Vermittlung der Kolleg*innen an den Informationstheken).

Vielen Dank für das Gespräch