PsyJournals – psychologische und psychiatrische Zeitschriften von Hogrefe

Die Universitätsbibliothek Erfurt hat sich an der Allianz-Lizenz* für die Volltextdatenbank PsyJournals beteiligt. Angeboten wird damit der Zugang zu allen Jahrgängen, Heften und Artikeln von 35 psychologischen und psychiatrische Zeitschriften des Verlags Hogrefe.

Zur Titelauswahl gehören sowohl thematisch allgemeiner gefasste Titel wie „European Psychologist“ als auch hochspezielle Titel wie z.B. „Aviation Psychology and Applied Human Factors“. Die Zeitschriften sind für die Forschung auf dem Gebiet der Psychologie und Psychiatrie von hohem wissenschaftlichen Wert.

Die einzelnen Titel sind in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) und im Online-Katalog bzw. Suchportal Discovery nachgewiesen. Der Zugang von außerhalb des Campus ist via Shibboleth möglich.

Zur Recherche in PsyJournals

*Die Datenbank wird im Rahmen der Allianz-Initiative „Digitale Information“ und mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bereitgestellt und durch die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen organisiert.

Crowdsourcing und das Oxford English Dictionary (OED)

Das umfangreichste Wörterbuch der englischen Sprache, das OED, konnte in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiern. Idee und Entstehung dieses gigantischen Unternehmens reichen jedoch bis in das 19. Jahrhundert zurück. So veröffentlichte der Herausgeber James Murray im Jahr 1879 über zahlreiche Buchhändler auf Handzetteln einen Aufruf an alle Interessierten, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Dieser Aufruf richtete sich ausdrücklich auch an Menschen in Nordamerika und in den damaligen Kolonien. Tausende fühlten sich angesprochen, über 6 Millionen Vorschläge wurden eingesandt, per Hand alphabetisch sortiert und gesichtet, bis 1928 die erste Ausgabe erscheinen konnte. Auch heute ist es jedem und jeder möglich, sich aktiv an der Weiterentwicklung des OED zu beteiligen. In der Community des OED bitten die Herausgeber um Beiträge aus unterschiedlichster Perspektive. So wurde aus Handzetteln elektronisches Crowdsourcing. Der Zugang zur vierteljährlich aktualisierten elektronischen Ausgabe ist über den Katalog, das Suchportal und das Datenbank- Infosystem der Bibliothek möglich. Zahlreiche gedruckte Ausgaben befinden sich im Lesesaal.

Quelle: Wikipedia

Discovery vor! – auf die Uni-Startseite

Im April hat die Bibliothek Discovery, das Suchportal der Universität für Literaturrecherche, in Betrieb genommen. Seitdem gab es einige Weiterentwicklungen, die das Portal weiter verbessert haben. Um den Zugang zu Discovery zu vereinfachen, wurde der bisherige Link „Bibliothekskatalog“ auf der Startseite der Universität (www.uni-erfurt.de) ersetzt. Sie finden künftig in der obersten Menüleiste hinter dem neuen Begriff „Bibliothekssuche“ den Link zu Discovery (discovery.uni-erfurt.de), um schnell und umfassend nach gewünschter Literatur zu recherchieren. Natürlich können Sie auch weiterhin den Online-Katalog verwenden, der als Nachweisinstrument für den Bibliotheksbestand erhalten bleibt.

Auf Ihr Feedback zu Discovery – Fragen, Meinungen und Verbesserungswünsche – freuen wir uns sehr.

Suchmaschine BASE

“ BASE (Bielefeld Academic Search Engine) ist eine der weltweit größten Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente. Der Index umfasst über 120 Millionen Dokumente aus über 6.000 Quellen. Bei etwa 60% der in BASE indexierten Dokumente sind die Volltexte frei zugänglich (Open Access). Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld.“

 

Vorteil von BASE gegenüber kommerziellen Suchmaschinen ist:

  • “ Intellektuelle Auswahl der indexierten Quellen
  • Exklusive Berücksichtigung fachlicher qualifizierter Dokumentenserver
  • Transparenz der durchsuchten Datenquellen über ein entsprechendes Quellenverzeichnis
  • Erschließung von Internetquellen des „Unsichtbaren Web“, die in kommerziellen Suchmaschinen nicht indexiert werden oder in deren großen Treffermengen untergehen
  • Korrektur, Normalisierung und Anreicherung von Metadaten mit Hilfe automatisierter Verfahren
  • Präsentation der Suchergebnisse mit differenzierter Anzeige von bibliographischen Daten
  • Anzeige von Zugangs- und Nachnutzungsmöglichkeiten zu einem Dokument
  • Unterschiedliche Optionen zur Sortierung der Trefferliste
  • Suchverfeinerung nach Autoren, Schlagwörtern, DDC-Klassifikation, Erscheinungsjahren, Quellen, Sprachen, Dokumentart, Zugang und Nachnutzung
  • Browsing nach DDC-Klassifikation und Dokumentart „

 

Quelle: https://www.base-search.net/about/de/index.php

Datenbanken postkoloniale Literatur

In der vergangenen Woche verstarb der britische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger V.S. Naipaul in London. Als Kind indischer Einwanderer in Trinidad und Tobago geboren, gilt er als einer der bedeutenden Vetreter der postkolonialen Literatur.

Biografien, Literaturnachweise, Reviews, etc. zu weiteren zeitgenössischen englischsprachigen Autorinnen und Autoren finden sich in der Datenbank Contemporary British Writers. Für die Suche nach Sekundärliteratur online und im Open Access bietet sich das Portal Cambridge Core an.

 

FID – eine Abkürzung mit viel Inhalt

Die Fachinformationsdienste leisten einen Beitrag, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Fachrichtungen in Deutschland unabhängig vom Standort ihrer Tätigkeit einen möglichst schnellen und direkten Zugriff auf Spezialliteratur und entsprechende forschungsrelevante Informationen zu ermöglichen. So bieten die einzelnen FID in unterschiedlichem Maße auch Blogs, Portale oder die Möglichkeit, Digitalisierungs- oder Erwerbungsvorschläge zu machen.

Seit Anfang Mai finden Sie im Netz einen Überblick über alle zurzeit von der DFG geförderten Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FID) und deren Vorgänger, die Sondersammelgebiete.

Über die Einstiegsseite kann ein Fachinformationsdienst gewählt werden. Per Klick erhält man u.a. Informationen zu diesem FID, zu dessen Serviceangeboten und Links zum jeweiligen Suchportal.

Wir wünschen viel Spaß und interessante Ergebnisse beim Stöbern.