thoska für alle

Wer sich ab September 2026 für die Nutzung der Universitätsbibliothek Erfurt und der Forschungsbibliothek Gotha neu anmeldet und keine gültige thoska als Mitglied der Universität Erfurt oder einer anderen Thüringer Hochschule besitzt, erhält künftig eine thoska-Bibliothekskarte.

Dieser neue Bibliotheksausweis hat neben den üblichen Funktionen zum Ausleihen, Verlängern, Bestellen und Verwalten des eigenen Bibliothekskontos auch eine integrierte elektronische Geldbörse zum bargeldlosen Zahlen. Die thoska kann als Kopierkarte zum Kopieren und Drucken sowie in der Mensa (Gästepreis) eingesetzt werden. Das Bezahlen von Bibliotheksgebühren ist ebenfalls möglich. Die Geldbörse der thoska kann an entsprechenden Automaten, z.B. in der Bibliothek, mit EC-, debit- oder Kreditkarte aufgewertet werden.

Die thoska-Bibliothekskarte kostet einmalig 10 Euro.

Ein bereits vorhandener Bibliotheksausweis (keine thoska) behält bis zum Ende der jeweiligen Nutzungsberechtigung seine Gültigkeit. Die Dauer ist im Bibliothekskonto zu sehen, eine automatische Erinnerungs-Mail wird rechtzeitig versandt. Wird der Bibliotheksausweis weiter benötigt, muss er in eine thoska-Bibliothekskarte umgetauscht werden, um alle Funktionen nutzen zu können.

Sie haben Fragen? Weitere Informationen und Antworten

Schließwoche vom 07. bis 13. September in der UB Erfurt

Vom 07. bis 13. September 2026 bleibt die Bibliothek wegen umfangreicher Bau- und Wartungsarbeiten geschlossen.

In dieser Zeit sind wir für Sie per E-Mail erreichbar:

ausleihe.ub@uni-erfurt.de  | information.ub@uni-erfurt.de

Einige Hinweise zu unseren Dienstleistungen:

  • In der Schließwoche getätigte Bestellungen aus den Magazinen stehen für die Abholung bereit, wenn die Bibliothek wieder geöffnet hat.
  • Es gibt keine Mahnungen wegen Überschreitung der Leihfrist.
  • Es kann zu Verzögerungen bei der Erledigung von Scanaufträgen kommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch vor und nach der Schließwoche – oder rund um die Uhr digital im Netz.

Semesterapparate für das Wintersemester 2026/27

Lehrende der Universität können wie gewohnt Semesterapparate für das kommende Wintersemester 2026/27 anlegen und auf Wunsch bestehende Apparate über das  aktuelle Semester hinaus verlängern. Für das Anlegen stehen zwei Optionen zur Verfügung:

1. Ein elektronischer Semesterapparat in Moodle

Die Aktivität „Semesterapparat“ kann im eigenen Kurs auf der Lernplattform Moodle über „Aktivität oder Material anlegen“ digital angelegt und selbst verwaltet werden. Hier können die Formen der Literaturbereitstellung für die Studierenden gemischt werden:

  • Digital: Die Mitarbeitenden der Bibliothek werden beauftragt, Seiten aus Werken zu scannen und diese als PDF-Datei in Moodle zu Verfügung zu stellen. Es sind Scans von bis zu 15 % eines Werkes und Zeitschriftenaufsätze komplett möglich (§ 60a UrhG).
  • Physisch: Die Werke werden von den Mitarbeitenden der Bibliothek auf der 2. Etage der UB zur Verfügung gestellt.
  • Als Link (Externes Dokument): Handelt es sich bei dem Werk um eine (ggf. im Uni-Netzwerk) frei zugängliche Quelle oder um eine bereits vorhandene PDF-Datei des Lehrenden, kann der Link zum Werk selbst einfügt werden.

Die Kurserstellung für das Wintersemester 2026/27 und somit auch die Erstellung eines digitalen Semesterapparates ist in Moodle möglich. Eine detaillierte Bearbeitungsanleitung ist auf unserer Webseite verlinkt, s.u.

2. Ein klassischer Semesterapparat

Semesterapparate können ebenso per Formular in der Bibliothek beauftragt und damit ausschließlich in Form von gedruckten Büchern auf der 2. Etage der UB zur Verfügung gestellt werden.

Die Semesterapparate, sowohl elektronisch als auch per Formular beantragt, werden pünktlich zum Semesterbeginn von den Mitarbeitenden der Bibliothek bereitgestellt.

Fragen, Anregungen oder Wünsche gerne jederzeit an semapp.ub@uni-erfurt.de

 

Weitere Informationen:

Herzlichen Glückwunsch zur „Bibliothek des Jahres 2026“: ZB MED!

Mit diesem Blogbeitrag gratulieren wir ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften zur Auszeichnung als „Bibliothek des Jahres 2026“.

ZB MED, Gebäude
(c) ZB MED

Das Infrastruktur- und Forschungszentrum für lebenswissenschaftliche Daten und Informationen in Köln erhält den mit 20.000 Euro dotierten Preis, den der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) in diesem Jahr zum 27. Mal vergibt. Die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ ist der einzige nationale Bibliothekspreis in Deutschland und würdigt innovative und zukunftsorientierte Bibliotheksarbeit.

Ausgezeichnet werden in diesem Jahr der Pioniergeist der Bibliothek beim Forschungsdatenmanagement, ihr Engagement für Open Science sowie der Einsatz für digitale Souveränität. Darüber hinaus würdigt die Jury die konsequente Weiterentwicklung der Bibliothek zu einer national und international vernetzten Forschungs- und Informationsinfrastruktur. In der Jurybegründung heißt es: „ZB MED verbindet klassische bibliothekarische Kernaufgaben mit Forschung, Digitalisierung und wissenschaftlichem Service und gestaltet damit den Wandel des Bibliothekswesens aktiv mit.“

Weitere Informationen:

Discovery: Favoriten und Suchanfragen mit Struktur

Das Discovery-System der Bibliothek wird regelmäßig aktualisiert. Alle 2 Monate gibt es kleinere Änderungen, Neuerungen und Fehlerkorrekturen. Eine Übersicht der wesentlichen Veränderungen ist auf einer Webseite der Bibliothek zusammengestellt.

In diesem Beitrag soll eine neue Funktion im Bereich der Favoriten und des Suchverlaufs vorgestellt werden: das Anlegen von Profilen. Voraussetzung zur Nutzung dieser neuen Funktion ist, dass man in den Einstellungen das Speichern der Favoriten und des Suchverlaufs auf dem Gerät ausgewählt hat.

Sobald Sie einzelne Titel mit einem Stern markieren oder eine Suche beginnen, haben Sie die Möglichkeit, innerhalb der Favoritenliste oder des Suchverlaufs individuelle Unterordner anzulegen und zu benennen (Klick auf das graue Quadrat mit dem Plus neben „Profile“). Fügen Sie anschließend per Klick auf das graue Plus/Minus einzelne Titel aus der Favoritenliste oder eine Suche aus dem Suchverlauf einem Unterordner hinzu oder entfernen Sie sie wieder. Das Löschen ganzer Unterordner ist möglich.

Der Nutzen liegt auf der Hand: bei der inhaltlichen Strukturierung benötigter Literatur für bestimmte Seminare oder wissenschaftliche Arbeiten behält man den Überblick, vermeidet Doppelarbeit und bereitet den Boden für das spätere Schreiben der Arbeit. Die inhaltliche Sortierung von Suchanfragen, die man immer wieder stellt, verbessert die eigene Effizienz bei der Literaturrecherche.

Was halten Sie von dieser neuen Funktion und wofür würden Sie sie benutzen?

Die regelmäßigen Neuerungen am System betreffen selbstverständlich auch die Discovery App, verfügbar über die gängigen Stores.

Katja Freudenberg

Geocaching: Schatzsuche in der UB Erfurt

Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche. Die Verstecke werden anhand geographischer Koordinaten mit Hinweisen im Internet veröffentlicht. Die „Schätze“ oder auch Geocaches können anschließend mithilfe eines GPS-Empfängers (z.B. ein Smartphone) in der realen Welt gesucht werden.

Wussten Sie, dass in der Universitätsbibliothek Erfurt ein Geocache versteckt ist? Eingerichtet wurde er bereits im Februar 2019 von nicht näher benannten Geocachern mit dem Titel „Wissensdurst“. Seitdem hat das virtuelle Logbuch der zentralen Geocaching-Datenbank 70 Besuche verzeichnet – der letzte Eintrag stammt vom 24. April 2026.

Neugierig geworden? Auf geht’s zur Suche nach dem Schatz!

Bild teilweise mit KI generiert

Weitere Informationen:

Katja Freudenberg