Universität Erfurt

Studierende als Ratgeber : Pressemitteilung Nr.: 21/2008 - 29.01.2008

Am 23. Januar 2008 veranstalteten vier Studenten der Universität Erfurt im Rahmen ihrer Forschungsarbeit einen Informationsabend zum Thema „Persönliches Budget“. Seit dem 1. Januar 2008 haben Menschen mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf diese neue Form der Leistungserbringung, bei der anstelle von Sachleistungen eine Geldleistung ausgezahlt wird. Mit diesem Geld kann der Leistungsempfänger seine Leistungen persönlich nach seinem individuellen Bedarf zusammenstellen und „einkaufen“.

Die Studentin Katharina Liebich führte durch den Abend und vermittelte fundierte Grundlagen über das Persönliche Budget. Unterstützt wurden die Studenten von Maik Nothnagel, Behindertensprecher der Fraktion DieLinke aus dem Thüringer Landtag, und Ingrid Zoeger, Leiterin der Selbsthilfegruppen vom Forum Gehirn in Thüringen. Zudem berichtete Jutta Beiersdorf aus Sachsen als Betroffene über ihren Weg zum Persönlichen Budget und Cornelia Feige ergänzte das Thema aus der Sicht eines Sozialhilfeträgers. Die Infoveranstaltung stieß bei dem breit gefächerten Publikum auf große Resonanz. Für gehörlose Gäste waren zwei Gebärdendolmetscherinnen anwesend, um die Inhalte der Veranstaltung zu übersetzen.

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