Dr. Ulrike Wollenhaupt-Schmidt - Lehrveranstaltungen im Studium Fundamentale

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StuFu-Projekt im Sommersemester 2026



Warum fasziniert uns bis heute im Zeitalter absoluter technischer Perfektion und KI-generierter Bilder so sehr die Schwarzweißfotografie? Im Seminar haben wir gelernt, dass auch mit "unperfekten" Mitteln (Jakob Riis, Eugène Atget) charismatische Fotos entstehen können. Und wir haben darüber gesprochen, wann ein Foto das Potential zur Perfektion hat. Mit dem Zonensystem (elf Grauzonen von Weiß bis schwarz) hat uns Ansel Adams (1902 - 1984) ein Mittel an die Hand gegeben, das nicht nur für die von ihm hauptsächlich betriebene Naturfotografie funktioniert, sondern genauso bei der ebenso "straighten" Industriefotografie von Bernd und Hilla Becher oder ihrem Vorgänger aus der "Neuen Sachlichkeit": Albert Renger-Patzsch. Neben perfekten Grauwerten gibt es natürlich noch eine ganze Reihe an Kriterien, die ein Foto zu einem "guten Foto" machen: Komposition und Konzept zum Beispiel.
In vielen Kunstwerken geht es um Verbrechen. Darüber ein Seminar zu machen, das dies thematisiert, kam mir vor ein paar Jahren in den Kopf, als wir in einem Seminar der Romanistik über den "Falschspieler mit dem Karo Ass" sprachen, und ich dachte: Kriminalität in ausgewählten Kunstwerken sei doch mal ein schönes Thema um auf diesem Weg die jeweilige Kunstepoche zu "verkaufen".

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zuletzt aktualisiert am: 11.03.2026 | Impressum | Datenschutz