Universität Erfurt

Interdisziplinäres Forschungsatelier zum Thema „RaumZeit-ZeitRaum“: 25.07.2011

In der Begegnungsstätte „Kleine Synagoge“ fand am 8. und 9. Juli 2011 ein von Prof. Dr. Susanne Rau und Dr. Sebastian Dorsch von der Universität Erfurt organisiertes Forschungsatelier „Räumliche und zeitliche Praktiken in historischer Perspektive“ statt. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Veranstaltung ging dabei unter anderem folgenden Fragen nach: Welche räumlichen und zeitlichen Vorstellungen und Praktiken beeinflussten wie historische Akteure und Konstellationen? Können raum-zeitliche Kategorien historische Veränderungen adäquat wiedergeben? Lassen sich bestimmte Epochen über spezifische Raum-Zeitlichkeiten erfassen? Ziel der Veranstaltung war es, diesen Fragen aus interdisziplinärer, Epochen übergreifender und transnationaler Perspektive  zu begegnen. So konnte die Veranstaltung von Beteiligten aus der Geschichtswissenschaft, der Literaturwissenschaft und der Kommunikationswissenschaft mit verschiedenen epochalen und regionalen Schwerpunkten gestaltet werden. Die Diversität der Perspektiven ermöglichte produktive Diskussionen und zeigte, dass räumliche und zeitliche Praktiken eben nicht klar voneinander zu unterscheiden, sondern zumeist eng miteinander verwoben sind.
Aufgrund der interessanten Diskussionen hat sich nun eine „offene“ Gruppe konstituiert, die sich zu weiteren regelmäßigen Treffen verabredet und sich entschlossen hat, gemeinsame Projekte zu historischen Raum-Zeitlichkeiten zu initiieren. Ein nächstes Treffen zum „Historischen Kartenlesen“ ist für den  kommenden Herbst geplant.

Ein ausführlicher Tagungsbericht in Kürze auf der wissenschaftlichen Internetplattform „H-Soz-u-Kult“ veröffentlicht.

Nähere Informationen / Kontakt:

Dr. Sebastian Dorsch
sebastian.dorsch@uni-erfurt.de
www.uni-erfurt.de/geschichte/dfg-saopaulo

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