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Erfurt rennt - wir alle sind oder waren dabei...

Seit 2011 dabei: Die "ungedopten Nachteulen"

Ein Interview mit Läuferin Simona Schurig


Wer sind die "ungedopten Nachteulen"?
Die Nachteulen sind mehr als Freunde. Im Grunde genommen sind wir eine multikulturelle Familie. Wir kommen aus Rumänien, Polen und Deutschland und unsere Erfahrungen und Interessen haben uns zusammen gebracht. Manche Mitglieder sind Studenten oder Doktoranden, andere arbeiten schon. Nicht alle wohnen in Erfurt, aber wir treten bei Erfurt rennt immer zusammen auf als Beweis dafür, dass gelebte Multikulturalität kein Märchen, sondern eine wunderbare, reale Erfahrung ist.
Wie seid ihr auf den Namen gekommen?
Wir suchten einen witzigen Namen mit dem wir uns alle identifizieren konnten. Damals studierten wir fast alle in Erfurt und da die Nächte in dieser Lebensphase lang sind, fiel die Wahl auf die Nachteulen aus. Für die Namensfindung gab es damals sogar ein Brainstorming samt demokratischer Abstimmung auf der Wiese vor der Uni Bibliothek. Übrigens, die Nachteulen haben auch ein selbst entworfenes Logo, welches auf unserem Banner zu sehen ist. Jedes Jahr fotografieren wir uns am Ende des Staffellaufs mit diesem Banner und feiern anschließend unsere Teilnahme. Inzwischen bietet unsere Sammlung eine beträchtliche Anzahl schöner Bilder.
Seit wann lauft ihr bei Erfurt rennt mit?
Oh, das ist eine gute Frage. Ich glaube, wir waren 2011 das erste Mal dabei. Der Lauf hat uns die Möglichkeit geboten, die Idee einer offenen und multikulturellen Gesellschaft zu unterstützen und wenn ich mir heute die Stadt anschaue, glaube ich, dass "Erfurt rennt" maßgeblich dazu beigetragen hat. Damals war ich gerade in den Vorstand des World University Service (WUS) gewählt worden und dadurch hatten wir gleichzeitig auch unseren Sponsor gefunden. Die Kollegen im Vorstand waren sofort dabei.
Ihr werdet stets vom World University Service unterstützt? Wer ist das?
Der WUS ist eine politisch und konfessionell unabhängige Organisation, bestehend in über 50 Ländern der Welt. Der WUS versteht sich als eine internationale Gemeinschaft von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden im Bildungsbereich und tritt für das Menschenrecht auf Bildung ein. In der konkreten Arbeit lädt der WUS zu Seminaren ein, erstellt Publikationen und Informationsmaterialien, nimmt an Kampagnen im Bildungs- und Entwicklungsbereich teil und führt Stipendienprogramme und Projekte durch. (www.wusgermany.de)
Was wünscht ihr Euch von Erfurt rennt 2016?
Es wäre schön, wenn viele Menschen verschiedener Kulturen mitmachen würden, damit unsere Stadt bunter und offener wird. "Erfurt rennt" ist eine gute Gelegenheit sich dem Rassismus und der Engstirnigkeit zu widersetzen. Deshalb ein Appell an alle: Kommen Sie vorbei und unterstützen Sie die Teams! Machen Sie - wenn möglich - mit! Oder, um es mit Erich Kästner zu sagen: "Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es!".





"Einfach toll und motivierend!"

Teams der Grundschule Thomas Mann laufen seit vielen Jahren mit bei ERFURT RENNT.

Susann Schober, Rektorin der Schule, berichtet, warum die Schule das macht.

Sie sind mit Teams der Grundschule "Thomas Mann" seit vielen Jahren mit dabei bei "Erfurt rennt". Warum?
Der Verein "Springboard to Learning" unterstützt ausländische Studenten. In den vergangenen Jahren haben Studierende aus den verschiedensten Ländern ihr Heimatland, ihre Kultur im Rahmen kleiner Projekte vielen Kindern unserer Schule näher gebracht. Das finden wir toll. Damit auch weiterhin viele junge Menschen aus aller Welt unterstützt werden können, erlaufen unsere Kinder und Lehrer gern Sponsorengelder.
Die Atmosphäre dieser Veranstaltung ist einfach toll und motivierend!
Außerdem ist es für uns auch ein Schulhöhepunkt, auf dem wir uns im Rahmen des Sportunterrichts vorbereiten. ERFURT rennt trägt maßgeblich zur Teambildung unserer Schulgemeinschaft bei.



Wie schaffen Sie es, immer wieder neue Schülerinnen und Schüler zu gewinnen, deren Verweildauer an einer Grundschule eher kurz ist?
Da wir nun schon einige Jahre teilnehmen, gehört Erfurt rennt einfach dazu. Es ist für unsere Schüler-, Eltern und Lehrerschaft zu einer schönen Tradition geworden. Viele unserer Eltern sponsern unsere Mannschaften oder feuern am Rand unsere Teams an.

Was hat es mit den originellen Teamnamen auf sich?
Wir lernen in der Thomas- Mann- Grundschule. Im Rahmen eines "Thomas-Mann-Projektes", unterstützt durch Frau Glöckner, unserer damaligen Bibliothekarin der Stadtteilbibliothek, haben sich Kinder und Pädagogen mit dem Leben und Wirken Thomas Manns befasst. Unsere Teamnamen resultieren aus diesem Projekt.

Wie schaffen Sie es, immer wieder auch Eltern für Ihr Projekt zu begeistern?
Eine enge, transparente Zusammenarbeit mit allen an Schule Beteiligten liegt uns sehr am Herzen. Gemeinsam mit unserer Elternschaft konnten schon viele Vorhaben und Ideen verwirklicht werden. Sie ist für uns seit Jahren ein verlässlicher Partner und unterstützt uns im schulischen wie auch außerschulischen Bereich.

Was würden Sie Lehrern anderer Schulen sagen, die noch zögern, mitzumachen?
Es lohnt sich! Rein in die Laufschuhe und los! Die Kinder, Eltern und Pädagogen der GS 2






Christ to be cool - Christen für Offenheit und Toleranz

Michael Karger, Hannah Beck, Ansgar Biller, Christoph Drysz und Christopher Tschorn sind als Mitarbeiter, Absolventen oder Studierende an der katholischen Fakultät der Universität Erfurt tätig. Sie wollen am 30. Mai als Team "Christ to be cool" bei ERFURT RENNT mitlaufen. Der Name sollte die ökumenische Idee (also die beider christlicher Kirchen) mit dem Spaßfaktor verbinden, und so entstand über "born to be wild" dieser Teamname. Schon 2013 waren einige von ihnen beim Team "Go(o)drunners" dabei.
Sie möchten für die katholische Fakultät und ihre dazugehörigen Studiengänge Werbung machen, Sport treiben und gleichzeitig einen sozialen Zweck unterstützen. ERFURT RENNT ist für das Team die Möglichkeit, gerade in Zeiten von Pegida ein Zeichen für Offenheit und Toleranz zu setzen. Die Veranstaltung kann für die Läuferinnen und Läufer eine Möglichkeit sein, internationales Leben stärker in der Stadt zu verankern, etwas, das ihnen im täglichen Leben manchmal fehlt. Willkommenskultur gegenüber Menschen, die nach Erfurt kommen, seien es junge Menschen, Familien oder eben Flüchtlinge, sei auch eine wichtige Aufgabe beider Kirchen.
Einige Teammitglieder sind bereits fleißig am Trainieren oder wenigstens im Besitz von Laufschuhen. Sie freuen sich offenkundig auf den 30. Mai.

















Kaze itachi - die Windwiesel vom Japanischkurs

Sie alle eint eine besondere Beziehung zu Japan. Stephanie möchte dorthin reisen und vorher die Sprache lernen. Sophia und André lieben Manga und möchten deren Sprache verstehen. Joe plant ein Auslandsjahr in Japan. Josefine, die schon immer gerne Sprachen lernte, findet es spannend, dass "Japanisch in keinster Weise Deutsch ähnelt - weder in Schriftart, noch in Grammatik oder gar der Aussprache." Sie alle besuchen zusammen einen Japanisch-Kurs an der Erfurter Universität. Sophia mag es besonders, Kanji zu lernen, die japanischen Schriftzeichen. Misaki und Kei sind Japanerinnen und studieren an der Universität Erfurt. Sie sind Lehrkräfte bei Springboard to Learning und berichten lebendig von ihrer Heimat an Erfurter Schulen. Japan ist gerade besonders gefragt, weil das Land an der Fußball WM teilnimmt, berichtet Dr. Ulrike Wollenhaupt-Schmidt vom Verein und freut sich, dass sich bei ERFURT RENNT am 24.5. 2014 auf dem Erfurter Domplatz wieder Menschen aus der ganzen Welt treffen, um beim Benefizlauf zusammen Spaß und Sport zu haben und gleichzeitig Geld für die Arbeit von Springboard einzuspielen. Dafür werden noch viele Teamsponsoren gesucht.
Über noch mehr Läuferteams würden sich die Organisatorinnen und Organisatoren des Laufs sehr freuen. Anmeldungen für Läuferteams und Sponsoren werden gerne angenommen.

Kaze itachi ist japanisch und bedeutet Windwiesel. Schnell wie der Wind und flink wie ein Wiesel, was für schönes Bild!

Auf dem Gruppenfoto: Sophia, Misaki, Stephanie, Josefine, Joe, André, Kei












Die Eburger

Was nach einem leckeren Imbiss klingt, ist in Wirklichkeit ein wichtiger Partner im Organisationsteam von "Erfurt rennt". Seit mittlerweile 7 Jahren ist das Studentenzentrum "Engelsburg" aus dem Kreis der unermüdlichen Kräfte, die ehrenamtlich den Lauf vorbereiten, nicht wegzudenken. Da für Markus Hirche, Geschäftsführer der Engelsburg, internationale Angelegenheiten eine Herzenssache sind - immerhin beherbergt die Engelsburg seit langer Zeit das Café International - gehört auch die Unterstützung von "Erfurt rennt" dazu. Dank der Engelsburg werden Flyer, Plakate und T-Shirts professionell gestaltet und eine Bühne wird am Tag des Laufes selbst inklusive Technik bereitgestellt. Mit dem Benefiz-Lauf "Erfurt rennt" wird interkulturelle Arbeit an Erfurter Schulen durch den Verein "Springboard to Learning" finanziert. Und wieder ist mindestens ein Team der Engelsburg beim Lauf vertreten, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Studentenclubs. Eine starke Leistung, wenn man bedenkt, dass die eine Läuferin oder der andere Läufer hinterher noch im Biergarten kellnern wird.