[Ausschreibungsdienst_Kai_Brodersen] Würzburg: Pre-Doc Lokale Selbstorganisierung, urbane Zivilgesellschaft und kirchliche Geltungsansprüche: Alexandreia und Antiocheia im Römischen Reich (65%, 3 years)

Kai Brodersen kai.brodersen at uni-erfurt.de
Wed Jan 2 13:29:13 CET 2019


Universität Würzburg
DFG-Forschungsgruppe 2757 Lokale Selbstregelungen im Kontext schwacher Staatlichkeit in Antike und Moderne


Im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe 2757 Lokale Selbstregelungen im Kontext schwacher Staatlichkeit in Antike und Moderne ist an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Teilprojekt D (Alte Geschichte) Lokale Selbstorganisierung, urbane Zivilgesellschaft und kirchliche Geltungsansprüche: Alexandreia und Antiocheia im Römischen Reich (Projektleiter: Prof. Dr. Rene Pfeilschifter)

eine Stelle für eine/einen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter

zum 1. April 2019 für die Dauer von drei Jahren mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach TV-L E13.

In der Forschungsgruppe arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Altertumswissenschaften und aus den gegenwartsbezogenen Sozialwissenschaften in verschiedenen Teilprojekten zusammen. Kategorial strukturierte Fallstudien zur griechisch-römischen Antike wie zum Globalen Süden der Gegenwart erlauben die komparative Analyse verschiedener Ordnungsarrangements und die typologische Erfassung lokaler Regelungsmuster.

Hauptaufgabe der Mitarbeiterin bzw. des Mitarbeiters ist die Erarbeitung einer solchen Fallstudie in Form einer Dissertation. Sie gilt dem ägyptischen Alexandreia unter römischer Herrschaft (1.-7. Jahrhundert n. Chr.). Gegenstand sind die selbstregelnden Gruppen und ihr Zusammenwirken in einer dynamischen Stadtgemeinschaft, deren nicht vom Staat regulierte Segmente am präzisesten als urbane Zivilgesellschaft zu konzeptionieren sind.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein fachlich einschlägiges Hochschulstudium mit überdurchschnittlichem Abschluss, gute Kenntnisse des Lateinischen und des Altgriechischen (Latinum und Graecum) und die Bereitschaft, innerhalb des oben skizzierten Aufgabengebiets zu promovieren. Daneben werden Teamfähigkeit und engagierte Zusammenarbeit im interdisziplinären Forschungsverbund erwartet.

Die Universität Würzburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerberinnen und Bewerber, die entsprechend qualifiziert sind, werden gebeten, die üblichen Unterlagen (unterschriebener Lebenslauf, Zeugnisse und Urkunden in Kopie, ggf. Schriftenverzeichnis und Verzeichnis der akademischen Lehrveranstaltungen) bis zum 31. Januar 2019 ausschließlich per Post einzureichen bei:

Prof. Dr. Rene Pfeilschifter
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Residenzplatz 2, Tor A
D-97070 Würzburg



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