﻿{"id":5905,"date":"2022-06-23T14:53:00","date_gmt":"2022-06-23T12:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/?p=5905"},"modified":"2022-06-23T14:55:11","modified_gmt":"2022-06-23T12:55:11","slug":"von-dicken-brummern-und-zettelwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/von-dicken-brummern-und-zettelwirtschaft\/","title":{"rendered":"Von dicken Brummern und Zettelwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/einbl_druck_13-Tp-4-01660_kl.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5907 alignleft\" src=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/einbl_druck_13-Tp-4-01660_kl.png\" alt=\"\" width=\"398\" height=\"291\" \/><\/a>Wenn Handschriften, Inkunabeln bzw. Alte Drucke (bis einschlie\u00dflich 1850) in Bibliotheken, Archiven oder Antiquariaten aufbewahrt und f\u00fcr Nutzer\/Besucher erschlossen bzw. f\u00fcr K\u00e4ufer beschrieben werden, ist ein wichtiges Merkmal der \u00e4u\u00dferen Beschreibung die Gr\u00f6\u00dfe des vorliegenden Bandes.<br \/>\nSo ergibt sich das sogenannte bibliografische Format durch die Faltung des Papierbogens, womit kein genaues Format definiert wird, sondern die Teilungsverh\u00e4ltnisse des Bogens angegeben werden. Einfach gesagt: wie oft wurde der Papierbogen gefaltet und wie viele Bl\u00e4tter liegen dann vor.<br \/>\nIm Bibliothekswesen werden oft die Formate 2\u00b0 (Folio), 4\u00b0 (Quart), 8\u00b0 (Oktav) und 12\u00b0 (Duodez) bei Alten Drucken zur Angabe des Formats benutzt. Folio bedeutet: der Papierbogen wird 1 Mal gefaltet und ergibt 2 Bl\u00e4tter, bei Quart wurde der Papierbogen 2 Mal gefaltet und ergibt 4 Bl\u00e4tter usw.<\/p>\n<p>Auch der Bestand an Alten Drucken und Handschriften z. B. aus der <a href=\"https:\/\/www.uni-erfurt.de\/index.php?id=658\">Bibliotheca Amploniana<\/a> wurde u.a. auf diese Weise erschlossen (Bestandteil der Signatur) und platzsparend aufgestellt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/inkunabel_druck.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5908 alignright\" src=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/inkunabel_druck.png\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"619\" \/><\/a>So kommt es, dass es neben ausgesprochen gro\u00dfen (und schweren) B\u00e4nden im Sondermagazin der UB Erfurt auch Winzlinge oder aus einem Blatt bestehende Einblattdrucke (bspw. Flugschriften oder Gelegenheitsschriften) aufbewahrt werden. Im Bereich der Inkunabeln und Drucke gibt es sogar zahlreiche B\u00e4nde mit dem Format gr2\u00b0 (siehe Abbildung 2).<\/p>\n<p>Unsere gr\u00f6\u00dfte Bestandsgruppe sind die Oktavb\u00e4nde, die ein g\u00e4ngiges und bequem zu lesendes Format haben &#8211; was schon die Buchdrucker und -binder vergangener Zeiten durchaus im Blick hatten.<br \/>\n<em>Andrea Langner<\/em><\/p>\n<p><strong>Abbildung 1:<\/strong> UB Erfurt, Dep. Erf., 13-Tp. 4\u00b0 1660 (7)<br \/>\nAnd\u00e4chtiges Gebett zu der Gnaden-reichen Jungfrau Maria Zell.<br \/>\nDruck von ca. 1720. Der Erscheinungsort ist \u00a0nicht bekannt. Die Illustration ist ein Holzschnitt, das Werk besteht aus nur einem Bogen mit der Gr\u00f6\u00dfe ca. 10 x 17,5 cm<\/p>\n<p><strong>Abbildung 2:<\/strong> UB Erfurt, Dep. Erf., I. gr2\u00b0 315 (Speculum naturale, Stra\u00dfburg , nicht nach 1476) und 13-A. 8\u00b0 231g (Dictionnaire Abr\u00e9g\u00e9 De La Fable \u2026, Paris 1766)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Handschriften, Inkunabeln bzw. Alte Drucke (bis einschlie\u00dflich 1850) in Bibliotheken, Archiven oder Antiquariaten aufbewahrt und f\u00fcr Nutzer\/Besucher erschlossen bzw. f\u00fcr K\u00e4ufer beschrieben werden, ist ein wichtiges Merkmal der \u00e4u\u00dferen Beschreibung die Gr\u00f6\u00dfe des vorliegenden Bandes. 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