﻿{"id":5483,"date":"2021-12-13T16:56:11","date_gmt":"2021-12-13T15:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/?p=5483"},"modified":"2021-12-13T17:14:56","modified_gmt":"2021-12-13T16:14:56","slug":"ein-hebraeisches-unikat-in-der-ub-eine-fachreferentin-auf-spurensuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/ein-hebraeisches-unikat-in-der-ub-eine-fachreferentin-auf-spurensuche\/","title":{"rendered":"Ein hebr\u00e4isches Unikat in der UB? Eine Fachreferentin auf Spurensuche"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein hebr\u00e4isches Unikat in der UB? Eine Fachreferentin auf Spurensuche<\/strong><\/p>\n<p>B\u00fccher, die nicht in einem Bibliothekskatalog (etwa <a href=\"https:\/\/opac.uni-erfurt.de\/\">OPAC<\/a> oder <a href=\"https:\/\/discovery.uni-erfurt.de\/\">Discovery<\/a>) verzeichnet sind, sind verlorene Sch\u00e4tze, denn sie k\u00f6nnen nicht gefunden werden: Niemand wei\u00df, dass es sie in dieser Bibliothek \u00fcberhaupt gibt. Deshalb muss jeder Schatz einzeln gehoben, jedes Buch gesondert identifiziert, also \u201eerschlossen\u201c und katalogisiert werden, und das kann mitunter zur Detektivarbeit werden, wie das folgende Beispiel zeigt:<\/p>\n<p>Auf dem Schreibtisch der Fachreferentin f\u00fcr Theologie landete ein <a href=\"https:\/\/opac.uni-erfurt.de\/DB=1\/XMLPRS=N\/PPN?PPN=1777946417\">Buch<\/a>,\u00a0das im Zuge der <a href=\"https:\/\/www.uni-erfurt.de\/bibliothek\/suchen-und-finden\/sammlungen-der-ub-erfurt\">Integration der Bibliothek des Erfurter Priesterseminars<\/a> (Bibliotheksstempel \u201eKath. Priesterseminar Erfurt\u201c) in die Universit\u00e4tsbibliothek Erfurt gelangt war. Laut Besitzstempel hatte es dem Einbecker Oberlehrer <a href=\"https:\/\/www.deutsche-biographie.de\/pnd11645184X.html#indexcontent\">Dr. Otto Adolf Ellissen<\/a> (1859-1943; <a href=\"https:\/\/comdeg.eu\/artikel\/94740\/\">https:\/\/comdeg.eu\/artikel\/94740\/<\/a>; Besitzstempel) geh\u00f6rt, rein zeitlich gesehen k\u00f6nnte es sein Vater, der Philologe und Neogr\u00e4zist Adolf Ellissen (1815-1872), erworben haben. Ob einer von beiden in and\u00e4chtiger Nutzung des Buches auch die Kupferstichillustration von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rudolf_Sch%C3%A4fer_(Kirchenmaler)\">Rudolf Sch\u00e4fer<\/a> (1878-1961) auf das Vorsatzblatt gegen\u00fcber dem Titelblatt eingeklebt hat mit dem Thema \u201eJesus segnet die Kinder\u201c\/\u201cLasset die Kinder zu mir kommen\u201c (Mt 19,13-15; Mk 10, 13-16; Lk 18, 15-17; <a href=\"http:\/\/www.iconclass.org\/rkd\/73C7224\/\">http:\/\/www.iconclass.org\/rkd\/73C7224\/<\/a>)?<\/p>\n<p>Auf welchen Wegen genau das Buch in die Bibliothek des Priesterseminars Erfurt gelangte, konnte bisher nicht gekl\u00e4rt werden, vermutlich geschah dies aber im Jahr 1954, denn darauf deutet die Zugangsnummer \u201eZ 54\/1942\u201c hin (Analogien aus dem Bestand zeigen, dass 1942, obwohl es nach einer Jahreszahl aussieht, nicht das Zugangs-Jahr ist \u2013 zumal das Priesterseminar zusammen mit dem \u201ePhilosophisch-theologischen Studium\u201c Erfurt erst 1952 eingerichtet wurde; die Signaturen \u201eEx nT 357\u201c, \u201e\/A 55\u201c [getilgt] sowie \u201eA 26\u201c stammen ebenfalls aus der Bibliothek des Priesterseminars, auch dazu gibt es Analogien). Eventuell in diesem Zusammenhang erhielt das Buch den Einband mit der Aufschrift \u201eHebr\u00e4ische \u00dcbersetzung der 4 Evangelien\u201c (Blinddruck), vielleicht auch den handschriftlichen Eintrag \u201eHebr\u00e4ische \u00dcbersetzung der 4 Evangelien von Franz Delitzsch 1865\u201c.<\/p>\n<p>Allerdings f\u00fchrt dieser handschriftliche Vermerk in die Irre: Die Ausgabe von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz_Delitzsch\">Franz Delitzsch<\/a> (1813-1890)\u00a0erschien erst ab 1877 (<a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/527278\">http:\/\/www.jstor.org\/stable\/527278<\/a>). Die Jahreszahl 1865 ist aber Teil der gedruckten Titelseite des vorliegenden Buches (sogar zus\u00e4tzlich versteckt in den mit Punkten versehenen hebr\u00e4ischen Buchstaben in der letzten Zeile vor der Jahreszahl, vgl. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hebr%C3%A4ische_Zahlschrift\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hebr%C3%A4ische_Zahlschrift<\/a>), bleibt also eine fest gesetzte Gr\u00f6\u00dfe, von der man ausgehen muss.<\/p>\n<p>Wenn die Buchausgabe also nicht von Franz Delitzsch stammt: Wer k\u00f6nnte 1865 eine hebr\u00e4ische \u00dcbersetzung der Evangelien herausgegeben haben? Erstaunlicherweise gibt es einen (englischsprachigen) <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Bible_translations_into_Hebrew#cite_ref-27\">Wikipedia-Artikel \u00fcber Bibel\u00fcbersetzungen ins Hebr\u00e4ische<\/a>, der f\u00fcr dieses Jahr eine Ausgabe von <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20120425061253\/http:\/en.messianicjudaismwiki.com\/wiki\/Ezekiel_Margoliouth\">Ezekiel Margoliouth<\/a> auff\u00fchrt. Allerdings steht dort auch: \u201eThis is the only complete cantillated translation of the New Testament.\u201d Aus zwei Gr\u00fcnden kann das vorliegende Buch also nicht Ezekiel Margoliouths Ausgabe sein: Es handelt sich lediglich um die vier Evangelien, nicht um das ganze Neue Testament. Und: Die Ausgabe ist nicht \u201ecantilliert\u201c, also mit einer speziellen Notation versehen, die Hinweise f\u00fcr den Gesang im Synagogengottesdienst gibt (wie etwa in einer sp\u00e4teren Ausgabe von Margoliouth [1923] zu sehen ist: <a href=\"https:\/\/vineofdavid.ffoz.org\/remnant-repository\/ezekiel_margoliouth\/\">https:\/\/vineofdavid.ffoz.org\/remnant-repository\/ezekiel_margoliouth\/<\/a>).<\/p>\n<p>Dennoch hilft der Wikipedia-Artikel weiter, gibt er doch den Hinweis auf die \u201e<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Church%27s_Ministry_Among_Jewish_People\">London Jews\u2018 Society<\/a>\u201c, deren Missionar Ezekiel Margoliouth war. Die 1809 gegr\u00fcndete \u201eLondon Jews&#8216; Society\u201c, die zeitweilig auch den Namen \u201eLondon Society for Promoting Christianity Amongst the Jews\u201d trug, hatte ab 1813 eine mehrfach revidierte hebr\u00e4ische \u00dcbersetzung des Neuen Testaments herausgegeben (1813-1816; 1838; 1864)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. An der ersten \u00dcbersetzung<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> nahm Franz Delitzsch, der ja von einem Vorbesitzer des vorliegenden Buches (wom\u00f6glich, weil er keine andere kannte) als Urheber der enthaltenen Ausgabe verstanden wurde, Ansto\u00df, da sie \u201ein sprachlicher Korrektheit vieles zu w\u00fcnschen \u00fcbrig liess\u201c (s. <a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/527278\">http:\/\/www.jstor.org\/stable\/527278<\/a>, 226) und fertigte eine eigene an, die, wie gesagt, ab 1877 in mehreren Auflagen erschien. Franz Delitzsch war als evangelisch-lutherischer Theologe Professor f\u00fcr Altes Testament und in diesem Zusammenhang ein hervorragender Hebraist. Seine Motivation f\u00fcr die \u00dcbersetzung des ganzen Neuen Testaments ins Hebr\u00e4ische war, neben dem sprachlichen Interesse, die Judenmission<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> &#8212; genau wie die der \u201eLondon Society for Promoting Christianity Amongst the Jews\u201d, wie der Name schon sagt.<\/p>\n<p>Die dritte, durch die Society veranlasste \u00dcbersetzung (seit 1864) hatte <a href=\"https:\/\/www.bibelpedia.com\/index.php?title=Reichardt,_Johann_Christian\">Johann Christian Reichardt<\/a> (geb. 1803) zu verantworten, wahrscheinlich in Zusammenarbeit mit Ezekiel Margoliouth und <a href=\"https:\/\/portal.dnb.de\/opac.htm?method=simpleSearch&amp;cqlMode=true&amp;query=nid%3D100445047\">Joachim Heinrich Raphael Biesenthal<\/a>. In der Einf\u00fchrung einer Ausgabe, die die Versionen von 1838 und 1864 vergleichend gegen\u00fcberstellt, hei\u00dft es: \u201eLe 21 avril 1865, on fait imprimer 2.000 exemplaires in-32 des quatre Evangiles, selon la nouvelle version.\u201d<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> K\u00f6nnte dies die vorliegende Ausgabe sein? Wo w\u00e4ren dann die anderen 1.999 Exemplare? Leider scheint es auf der ganzen Welt kein weiteres Exemplar dieser Ausgabe mehr zu geben, mit dem man das Vorliegende vergleichen kann \u2013 zumindest ist es bisher von keiner Bibliothek katalogisiert \u2026 womit wir wieder beim Eingangsthema w\u00e4ren!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5487 size-full\" src=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2800.jpeg\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"2048\" srcset=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2800.jpeg 1536w, https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2800-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2800-1152x1536.jpeg 1152w\" sizes=\"(max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5488 size-full\" src=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2801.jpeg\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"2048\" srcset=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2801.jpeg 1536w, https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2801-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2801-1152x1536.jpeg 1152w\" sizes=\"(max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5489 size-full\" src=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2804-rotated.jpeg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2804-rotated.jpeg 2048w, https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2804-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_2804-1536x1152.jpeg 1536w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/p>\n<p><em>Ich danke Susanne K\u00fcther (Institut f\u00fcr die Geschichte der deutschen Juden), Dr. Andr\u00e9 Jungh\u00e4nel (Bayerische Staatsbibliothek), Prof. Dr. em. Georg Hentschel, Dr. Michael Matscha (Bistumsarchiv Erfurt) sowie Thomas Bouillon und Holger Schultka f\u00fcr ihr Interesse, ihre Hinweise und den fruchtbaren Austausch!<\/em><\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. <em>The four Gospels Translated into Hebrew by the London Society for Promoting Christianity amongst the Jews (1838+1864)<\/em>, Introduction par Jean Carmignac, Traductions h\u00e9bra\u00efques des Evangiles rassembl\u00e9es par Jean Carmignac (Turnhout, Belgien: Br\u00e9pols, 1985); W.T. Gidney, <em>The history of the London Society for promoting Christianity amongst the Jews, from 1809 to 1908<\/em> (London: London Society for promoting Christianity amongst the Jews, 1908).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Gustaf Dalman, \u201cDas Hebr\u00e4ische Neue Testament von Franz Delitzsch,\u201d\u00a0<em>Hebraica<\/em>\u00a09, No. 3\/4 (1893) 226\u2013231, 226: <a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/527278\">http:\/\/www.jstor.org\/stable\/527278<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Er gr\u00fcndete 1871 den \u201eEvangelisch-Lutherischen Centralverein f\u00fcr Mission unter Israel\u201c \u2013 welcher heute der \u201eEvangelisch-lutherische Zentralverein f\u00fcr Begegnung von Christen und Juden\u201c ist, denn die Judenmission wird heute aus verschiedenen Gr\u00fcnden kritisch gesehen (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Judenmission\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Judenmission<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. <em>The four Gospels Translated into Hebrew by the London Society for Promoting Christianity amongst the Jews<\/em>, S. XXVII.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein hebr\u00e4isches Unikat in der UB? Eine Fachreferentin auf Spurensuche B\u00fccher, die nicht in einem Bibliothekskatalog (etwa OPAC oder Discovery) verzeichnet sind, sind verlorene Sch\u00e4tze, denn sie k\u00f6nnen nicht gefunden werden: Niemand wei\u00df, dass es sie in dieser Bibliothek \u00fcberhaupt <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/ein-hebraeisches-unikat-in-der-ub-eine-fachreferentin-auf-spurensuche\/\">weiterlesen  <span class=\"screen-reader-text\">  Ein hebr\u00e4isches Unikat in der UB? 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