﻿{"id":3679,"date":"2019-09-10T09:30:56","date_gmt":"2019-09-10T07:30:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/?p=3679"},"modified":"2019-09-10T10:44:41","modified_gmt":"2019-09-10T08:44:41","slug":"digitale-werkzeuge-spracherkennungssoftware-dragon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/digitale-werkzeuge-spracherkennungssoftware-dragon\/","title":{"rendered":"Digitale Werkzeuge: Spracherkennungssoftware"},"content":{"rendered":"<p>In dieser Reihe stellen wir digitale Hilfsmittel vor, die f\u00fcr die Arbeit an der Universit\u00e4t Erfurt n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen \u2013 f\u00fcr die Forschung, kollaboratives Arbeiten oder die (Selbst)Organisation.<br \/>\nAnregungen f\u00fcr neue Beitr\u00e4ge nimmt gerne entgegen: <a href=\"mailto:katrin.ott@uni-erfurt.de\">Dr. Katrin Ott<\/a><\/p>\n<p>Heute stellt Victoria Fischer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl f\u00fcr Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung, eines ihrer Arbeitsinstrumente vor:<\/p>\n<p><strong>Eine Spracherkennungssoftware<\/strong><\/p>\n<p>Kommunikation ist eine Schl\u00fcsselkompetenz in der heutigen Gesellschaft. Der Austausch von Informationen, das Formulieren und das Darlegen von Inhalten ist f\u00fcr viele Berufe der Grundstein. Dabei sitzt man, je nach Fingerfertigkeit, k\u00fcrzer oder l\u00e4nger an einem Text und damit sehr oft am Schreibtisch.<\/p>\n<p>Bei meiner Arbeit transkribiere ich wissenschaftliche Interviews. Dazu h\u00f6re ich das gesprochene Wort aus dem Interview, welches ich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck der Software diktiere. Gleichzeitig lese ich mit, korrigiere und formatiere h\u00e4ndisch. Dieses Prozedere ist zwar sehr anstrengend, weil ich mehrere Sinne gleichzeitig gebrauche. Aber wenn das Tippen entf\u00e4llt, spare ich etwa ein Drittel der Zeit. Popul\u00e4re smarte Assistenten wie \u201eAlexa\u201c oder \u201eCortana\u201c zeigen, dass Spracherkennung immer mehr in den Alltag integriert wird, aber heute m\u00f6chte ich meine Arbeit mit der Spracherkennungssoftware <em>Dragon<\/em><em>Naturally Speaking <\/em>beschreiben.<\/p>\n<p>Mit Hilfe dieser Software lassen sich in einem Textverarbeitungsprogramm o.\u00e4. mittels eines Headsets Worte diktieren, die unmittelbar auf dem Bildschirm als Text erscheinen, wobei die Software die individuelle (Aus-)Sprache und die Formulierungsgewohnheiten ihrer Anwender lernt. Mit ein wenig \u00dcbung ist es sogar m\u00f6glich, die Inhalte unterwegs in ein externes Aufnahmeger\u00e4t zu sprechen und im Anschluss von der Software automatisch \u201etranskribieren\u201c, also niederschreiben zu lassen. Die Software bringt einige Befehle mit, die im ersten Moment gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig erscheinen, aber mit ein wenig \u00dcbung immer selbstverst\u00e4ndlicher werden. So kann man die Aufnahme des Mikrophons mit dem Befehl \u201eGeh schlafen\u201c pausieren oder mit \u201eWach auf\u201c wieder aktivieren. Will man ein Fremdwort diktieren, lautet der Befehl \u201eschreib &gt;Fremdwort&lt;\u201c. Nach der Erstellung eines Textes lassen sich mit \u201eMarkiere \u2026\u201c, \u201eErsetze \u2026\u201c oder \u201eL\u00f6sche \u2026\u201c mehr oder weniger gut Ver\u00e4nderungen vornehmen. F\u00fcr diejenigen, die flink mit den H\u00e4nden sind oder sich weniger auf die Software einlassen wollen, besteht jederzeit die Option, mit Maus und Tastatur in den Text einzugreifen.<\/p>\n<p>Derartige Tools bieten also Zeitersparnis gegen\u00fcber oft m\u00fchsamer Verschriftlichung. Doch die Handhabung muss erprobt werden, und es braucht eine ruhige Umgebung. Dann kann sie aber Erleichterung schaffen f\u00fcr alle, die nicht gut tippen k\u00f6nnen. Das betrifft nicht nur Menschen mit Einschr\u00e4nkungen, sondern mitunter auch die pr\u00e4-digitale Generation. Daher k\u00f6nnen Spracherkennungstools als inklusive Software nur empfohlen werden. F\u00fcr Besch\u00e4ftigte der Universit\u00e4t Erfurt bietet ein solches Tool gegebenenfalls eine Arbeitserleichterung in der Forschung oder Verwaltung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-3682 size-medium\" src=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Screenshot-Dragon-Toolbar-850x478.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"478\" srcset=\"https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Screenshot-Dragon-Toolbar-850x478.jpg 850w, https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Screenshot-Dragon-Toolbar-250x141.jpg 250w, https:\/\/www2.uni-erfurt.de\/bibliothek\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Screenshot-Dragon-Toolbar-1200x675.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Reihe stellen wir digitale Hilfsmittel vor, die f\u00fcr die Arbeit an der Universit\u00e4t Erfurt n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen \u2013 f\u00fcr die Forschung, kollaboratives Arbeiten oder die (Selbst)Organisation. 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