In der heutigen Zeit werden an Nachwuchswissenschaftler/innen immer vielfältigere Anforderungen gestellt. Zukünftige Wissenschaftler/innen
werden besondere Schlüsselqualifikationen im akademischen Bereich nachweisen müssen, und diese betreffen pädagogische und didaktische Fähigkeiten wie auch Kompetenzen im Wissenschafts- und Organisationsmanagement.
Um die Nachwuchswissenschaftler/innen beim Erwerb solcher Qualifikationen zu unterstützen, wurde die HIT im Wintersemester 2001 etabliert. Zunächst als hochschuldidaktisches Weiterbildungsprogramm initiiert, bietet die HIT mittlerweile ein breitgefächertes, fachübergreifendes Angebot zur Qualifizierung und Personalentwicklung im akademischen Bereich. Das Programm richtet sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler/innen, die den an der HIT beteiligten Hochschulen angehören. Weiterhin werden zunehmend auch auf Promovierende zugeschnittene Programme angeboten. Ebenfalls werden auch bereits etablierte Hochschullehrende in Zukunft spezielle Veranstaltungen nutzen können.
Das Qualifizierungsangebot der HIT ist durch ein modulares Konzept strukturiert. Je nach Modul werden in den einzelnen Workshops
verschiedene Themenkreise behandelt. Darunter finden sich Veranstaltungen zu neuen oder alternativen Lehrmethoden, zum Ausbau von Forschungskompetenzen mittels Fähigkeiten z.B. im Projekt- und Zeitmanagement, sowie Workshops, die sich mit Beratungs- und Coachingstrategien auseinandersetzen. Nach Belegung einer bestimmten Anzahl von Veranstaltungen in den verschiedenen Modulen kann ein Zertifikat erworben werden. Die Veranstaltungen können allerdings auch einzeln besucht werden.
Die Hochschuldidaktik-Initiative Thüringen wird seit 2006 aus Mitteln der Thüringer Hochschulen finanziert. Zu den Kooperationspartnern zählen die:
Kofinanziert wird das Programm durch Teilnehmerbeiträge. Die im Jahr 2008/09 gewährten Mittel aus dem LUBOM-Innovationsfonds Thüringens führten zum Ausbau des HIT-Programms.
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