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Ziel und Ausrichtung

Ziel des CEREB ist es, Wissenschaftler auf den Gebieten der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaft zusammenzuführen und den Diskurs und den Forschungserfolg der beteiligten Wissenschaftler zu fördern. Leitthemen sind dabei die theoretische Modellierung menschlichen Entscheidungsverhaltens und das Design gesellschaftlicher Institutionen. Teilgruppen des CEREB sind im Bildungsschwerpunkt der Universität Erfurt engagiert und befassen sich mit Bildungs- und Berufswahlen als langfristige Selbststeuerungsprozesse. Sie ergänzen die Entscheidungsforschung um eine lebenslaufbezogene Perspektive und untersuchen die Bedingungen und Folgen der selbst gewählten Auswahl von Lern-, Handlungs- und Entwicklungskontexten.

Hier können Sie die Geschäftsordnung runterladen.

CEREB Nachwuchsförderprogramm

CEREB schreibt regelmäßig Doktoranden- und post-docstipenden aus. Doktoranden und Promovierte, die sich für eine Förderung im CEREB bewerben, sollten über einen hervorragenden Abschluss in einer für CEREB relevanten Disziplin verfügen und eine Promotion/Habilitation in einem Forschungsbereich des CEREB anstreben.

Die Doktoranden sind neben ihrer eigenen Arbeit in Forschungsteams eingebunden. Die im CEREB promovierenden Doktoranden und Habilitanden werden neben der individuellen Betreuung folgendermaßen gefördert:

  • Wöchentliches interdisziplinäres CEREB Doktorandenkolloquium, z.T. mit Vorträgen externer Referenten
  • Halbjährlich stattfindende CEREB Workshops, z.T. mit Vorträgen externer Referenten
  • CEREB Short-Lecture-Program (3x/Jahr), z.T. mit Vorträgen externer Referenten
  • Ermöglichung eines Forschungsaufenthalt im Ausland bei einer kooperierenden Einrichtung
  • Bereitstellung von Reisegeldern/Tagungsgeldern
  • Möglichkeit zur Beantragung von Sondermitteln zur Finanzierung empirischer Arbeiten (Versuchspersonengelder, Datenzugänge, Rechner- bzw. Laborkapazitäten)

Im Einzelnen:

Wöchentliches interdisziplinäres CEREB Doktorandenkolloquium:
Die Arbeiten der Doktoranden und Habilitanden werden regelmäßig im CEREB Forschungskolloquium vorgestellt, das die am CEREB beteiligten Arbeitsgruppen wöchentlich zusammenbringt (donnerstags, 12-14.00 Uhr). Es werden Forschungsarbeiten in all ihren Phasen (von der Konzeption bis zum Abschluss) vorgestellt. Es finden ein regelmäßiger Austausch und eine regelmäßige Betreuung der Nachwuchswissenschaftler in allen Stadien ihrer Qualifizierungsarbeit statt.

Halbjährlich stattfindende CEREB Workshops:
Des Weiteren findet einmal pro Semester ein halbtägiger CEREB-Workshop statt, in dem weiter fortgeschrittene Forschungsarbeiten vorgestellt werden. Hierzu werden auch herausragende externe Gastwissenschaftler eingeladen. Im SS 09 findet bereits der 9. Workshop statt.

CEREB Short-Lecture-Program:
Pro Jahr werden 3 Short-Lectures angeboten, die aus drei 90-minütigen Vorlesungen bestehen. Diese Maßnahme fördert sowohl die Ausbildung des Nachwuchses als auch die wissenschaftlichen Kooperationen der CEREB Mitglieder. Thematisch sind die Short Lectures im Bereich der Methoden, Statistik und in neuen inhaltlichen Bereichen angesiedelt.

Bereitstellung von Reisegeldern/Tagungsgeldern:
Jedem Doktoranden und Habilitanden des CEREB werden Reisegelder zur Verfügung stehen, um seine Forschung auf nationalen oder internationalen Tagungen zu präsentieren.

Externe Referenten
Vorträge durch externe Refernten dienen zur Weiterbildung des Nachwuchses und der Förderung von Forschungskooperationen der Mitglieder und des Nachwuchses.

Forschungsaufenthalt im Ausland
Ab 2010 ermöglicht CEREB seinen Doktoranden einen Forschungsaufenthalt im Ausland (3 Monate bis zu einem Semester) bei einem der zur Verfügung stehenden Kooperationspartner. Die Doktoranden erhalten so die Möglichkeit, mit den Mitgliedern der kooperierenden Institute zu arbeiten und so eigene Kontakte aufzubauen und zu intensivieren.

 

Adressaten des CEREB

Neben anwendungsorientierten Projekten, z.B. für Ministerien der Länder und des Bundes, internationale Organisationen, Banken und andere Wirtschaftsunternehmen, werden Projekte aus dem Bereich der Grundlagenforschung voran getrieben, die mit dem Ziel der Forschungsförderung in den bearbeiteten Gebieten eingeworben wurden (z.B. Deutsche Forschungsgemeinschaft, EU, Stiftungen).

 

Aims and Orientation

The members of the Center for Empirical Research in Economics and Behavioral Science (CEREB) combine scientific theory and empirical methods in their work in order to answer important social questions. The researchers take advantage of synergies of interdisciplinarity and cooperate with international research facilities. They work in the fields of behavioural economics, econometrics, psychology, individual and group decision making, educational research, economics of education.

Methods

The group of researchers at the CEREB apply modern scientific methods to gain and analyse empirical data.
Depending upon the research the data are collected through controlled economic experiments, own surveys or through the access to electronic databanks. The analysis of the data is conducted using statistical and econometric methods (panel analysis, time series analysis, simulation processes). On the one hand, the results are used to test and to refine economic and sociological theories and their application. On the other hand, they contribute to the quantification of the theoretically derived effects.

Cooperations

The CEREB maintains the cooperation with economic research institutes, especially with the ifo Institute for Economic Research, Munich, and the Centre for European Economic Research (ZEW), Mannheim. A central role plays the Erfurt Laboratory for Experimental Economic Research (elab). Furthermore, there are cooperations with leading international economic experimental laboratories.

Addressees

Besides application-oriented projects, e.g. on behalf of the ministries/departments on the federal and state level,
international organizations, banks, and other enterprises, projects from the field of basic research shall be promoted. In purpose of the latter the addressees are the German Research Foundation (DFG), the German Academic Exchange Service (DAAD) and other foundations which support research in the above-mentioned areas.

 

 

 

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